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·4. Januar 2026

Austritt Bankenunion: Veerman bricht Fenerbahce-Transfer selbst ab – Frattesi-Plan von Galatasaray könnte Guendouzi-Deal kippen

Artikelbild:Austritt Bankenunion: Veerman bricht Fenerbahce-Transfer selbst ab – Frattesi-Plan von Galatasaray könnte Guendouzi-Deal kippen

Joey Veerman spricht erstmals über den geplatzten Deal mit Fenerbahce

Fenerbahce stand kurz davor, mit Joey Veerman den ersten Transfer der Winterphase einzutüten. PSV Eindhoven und der Spieler galten als überzeugt, doch im letzten Moment kam es nicht zur Unterschrift. Nun hat sich der 27-Jährige erstmals öffentlich zum Ablauf geäußert – und dabei klargestellt, dass die Entscheidung letztlich von ihm selbst ausging.

Gegenüber Voetbal erklärte Veerman: „Es gab einige Gründe und ich habe beschlossen, den Transfer abzubrechen.“ Seit dem ersten Treffen seien rund „zweieinhalb Wochen“ vergangen, in denen „einige Dinge passiert sind, aber vielleicht sind einige Dinge nicht passiert“. Weitere Details wollte er nicht öffentlich machen: „Die anderen Gründe behalte ich für mich. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Gespräche zu beenden.“


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„Mit der Vertragsunterzeichnung“: Warum es am Ende nicht zur Einigung kam

In seinen Aussagen deutete Veerman an, dass der Prozess trotz fortgeschrittener Gespräche nicht den Punkt erreichte, den er als entscheidend beschreibt. „Grundsätzlich wird mit der Vertragsunterzeichnung eine Einigung erzielt, was bisher nicht geschehen ist“, sagte er. Er ordnete den Fall zudem im Vergleich zu einer früheren Situation ein: „Brentford war natürlich eine andere Situation, denn PSV stimmte dieser Vereinbarung nicht zu. Jetzt habe ich mich entschieden, es nicht selbst zu tun, also sind das zwei verschiedene Situationen.“

Der Niederländer betonte, dass es „bestimmte Vereinbarungen“ gegeben habe, die für beide Seiten relevant seien. Am Ende sei jedoch seine Konsequenz gewesen, den Transfer zu stoppen – trotz des fortgeschrittenen Zeitrahmens nach dem ersten Kontakt.

Matteo Guendouzi als Ziel – doch Inter könnte dazwischenfunken

Während der Deal mit Veerman platzte, laufen bei Fenerbahce die Arbeiten am nächsten prominenten Namen weiter: Matteo Guendouzi von Lazio Rom. Es heißt, dass die Gelb-Marineblauen zwar mit dem französischen Mittelfeldspieler eine Linie gefunden hätten, mit Lazio aber noch keine endgültige Einigung erzielt sei.

Genau an dieser Stelle wird ein mögliches Szenario diskutiert, das den Transfer kippen könnte. Aus Italien heißt es, dass sich die Lage „ändern“ könne – und Guendouzi womöglich bei einem anderen Klub unterschreibt.

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Dominoeffekt um Frattesi: Galatasaray-Plan könnte Guendouzi verschieben

Der italienische Journalist Alfio Mussarra berichtet, dass ein Wechsel von Davide Frattesi von Inter Mailand zu Galatasaray eine neue Kettenreaktion auslösen könnte. Demnach würde Inter in diesem Fall den Blick auf Guendouzi richten – und bei Lazio vorstellig werden.

Als zusätzlicher Faktor wird genannt, dass Inter-Trainer Cristian Chivu Guendouzi „sehr“ möge und ihn gern in seinem Team sehen würde. Sollte Inter tatsächlich in den Poker einsteigen, könnte Fenerbahce in einem entscheidenden Moment Konkurrenz bekommen – und der geplante Deal ins Wanken geraten.

Fenerbahce vor finanzieller Zäsur: Austritt aus der Bankenunion im Januar

Parallel zu den Transferbewegungen treibt Fenerbahce den nächsten entscheidenden Schritt auf wirtschaftlicher Ebene voran. Murat Salar, Vizepräsident des Klubs, bestätigte offiziell, dass Fenerbahce die Bankenunion im Januar verlassen wird und damit einen zentralen Meilenstein auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit erreicht.

Salar erklärte in einer Mitteilung über soziale Medien, dass der Verein seit Amtsantritt eine klare Linie verfolge: sportlicher Erfolg bei gleichzeitiger finanzieller Freiheit und nachhaltiger Struktur. „Wir verlassen den Bankenverband im Januar. Mit den Projekten Atasehir und Kayisdagi sichern wir die Zukunft unseres Vereins Fenerbahce“, sagte Salar.

Nach Angaben des Vizepräsidenten werden diese Projekte die Einnahmenbasis des Vereins dauerhaft verbreitern. Gleichzeitig arbeite der Klub an einer nachhaltigen Steigerung der Sponsoring-Erlöse und an weiteren Vorhaben, die langfristig zusätzliche Einnahmen generieren sollen. Alle Details werde die Vereinsführung Ende Januar transparent vorstellen.

Die vollständige Präsentation der wirtschaftlichen Roadmap soll durch Präsident Sadettin Saran und den Vorstand erfolgen. Salar betonte, dass dieser Schritt nicht nur die finanzielle Stabilität sichere, sondern auch neue Spielräume für die sportliche Planung eröffne. „2026 soll ein gutes Jahr für unser Land, die Menschheit und unser Fenerbahce werden“, sagte er.

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