Barçawelt
·22. Januar 2026
Barça-Abschied, Flick, WM-Ziel: Ter Stegen spricht nach Girona-Wechsel

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Marc-André ter Stegen äußert sich nach seinem Wechsel zum FC Girona respektvoll zu seiner Degradierung beim FC Barcelona. Der Abschied von der Blaugrana geht ihm nahe, sei „hart“ gewesen.
Jetzt nimmt die Leidenszeit als Zuschauer ein Ende: Marc-André ter Stegen hat mit dem FC Girona einen Verein gefunden, bei dem er die notwendige Spielpraxis sammeln kann, um im Sommer bei der Weltmeisterschaft im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu stehen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte unlängst klargestellt, dass Einsätze dafür die Bedingung seien.
Einsätze, die er beim FC Barcelona in dieser Saison planmäßig nicht mehr bekommen hätte. Durch die Verpflichtung von Joan García war ter Stegen degradiert worden. Bitter für den 33-jährigen Mönchengladbacher, der sich zumindest nach außen hin jedoch respektvoll dazu äußert.
Ter Stegen am Donnerstagnachmittag bei seiner Präsentation in Girona: „Die Entscheidung des Trainers muss man immer respektieren, das habe ich getan. Ich habe gesagt, dass ich immer zur Verfügung stehe, als ich mich gut fühlte. Sie haben auf Joan gesetzt, der einen guten Job macht, das respektiere ich total. Wir hatten immer eine sehr gute Beziehung, auch wenn ihr wollt, dass sie nicht so gut ist. Der Konkurrenzkampf zwischen uns war sehr gesund. Am Ende wollte ich spielen. Ich habe dem Trainer auch gedankt, dass er mich in der Copa del Rey aufgestellt hat, damit ich zeigen konnte, dass ich bei 100 Prozent bin. Das bin ich. Ich muss auch sagen, dass ich immer persönliche Ziele habe und Kontinuität haben will. Das ist jetzt das Ziel.“
Was der Schlussmann damit vor allem gemeint haben wird: die WM. Sein Girona-Debüt winkt ihm am Montag im LaLiga-Heimspiel gegen den FC Getafe (21 Uhr). „Ich werde mich so vorbereiten, als würde ich am Montag spielen. Das ist natürlich mein Ziel. Am Ende muss es der Trainer entscheiden. Ich fühle mich gut und bereit“, klärte ter Stegen auf.
Bis dahin hat er dann möglicherweise auch seinen Abschied von Barça emotional weitestgehend verarbeitet, auch wenn der gebürtige Mönchengladbacher lediglich ausgeliehen wurde und im Sommer dorthin zurückkehrt. Er sei „sehr hart“ gewesen. „Es fällt mir immer noch schwer, darüber zu reden. Es ist bei Barça eine großartige Kabine, ich habe es sehr genossen, mit meinen Mitspielern und allen aus dem Stab zusammen zu sein. Es war sehr hart. Es ist eine gravierende Veränderung, nachdem ich fast zwölf Jahre im Klub war“, so der nun ehemalige Kapitän der Blaugrana.







































