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·11. Februar 2026

Barca-Boss verrät: Warum es zum Super-League-Knall kam

Artikelbild:Barca-Boss verrät: Warum es zum Super-League-Knall kam

Der FC Barcelona war einer der Mitbegründer der Super League, dem Projekt der Eliteklubs aus Europa, womit die Champions League angegriffen werden sollte. Und die Katalanen hielten – neben Real Madrid – bis zuletzt als einziger Klub an den Plänen fest. 

Doch das ist Geschichte. Kürzlich teilten die Katalanen in einer Pressemitteilung mit, dass die Super League für den FC Barcelona keine Rolle mehr spielt. Das kam ein wenig überraschend, aber schnell wurden Gerüchte laut, dass der Klub das auch mit einem gewissen Kalkül machte. Schließlich will man im Camp Nou 2029 ein Endspiel in der Champions League austragen. Da ist es keine schlechte Idee, sich gut mit der UEFA zu stellen.


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Laporta spricht über Barca-Ausstieg aus der Super League

Jetzt hat Barcelonas Präsident Joan Laporta (63) das plötzliche Aus des LaLiga-Klubs erklärt. „Wir sind zurück in der Uefa-Familie. Wir haben unseren Austritt aus der Super League offiziell bekannt gegeben“, sagte der Spanier in einer Medienrunde. „Wir haben außerdem einen Dialog mit der Fifa aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit Aleksander Ceferin  verläuft reibungslos. Wir werden uns wieder an alle relevanten Institutionen wenden, um die Zukunftsfähigkeit des europäischen Fußballs zu sichern.“

Laporta weiter: „Es war ein Projekt, das nicht umsetzbar war, es verursachte nur Kosten über Kosten, es gab keinen Nutzen. Wir fühlten uns nicht wohl dabei, weil das Verhältnis zu Real Madrid auch noch angespannt ist.“ Zwischen beiden Klubs werden immer wieder Giftpfeile hin- und hergeschossen, es ist ein kompliziertes Verhältnis. Jetzt wird auf jeden Fall eine mögliche Zusammenarbeit am Projekt Super League gestoppt, was vielleicht wieder für ein wenig mehr Ruhe sorgt oder zumindest dafür, dass man sich weitgehend ignoriert. Wie es um den Plan bezüglich des Endspiels im Camp Nou 2029 steht, ist aktuell noch nicht absehbar.

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