Barça kämpft um Roque-Transfer: Deal scheint jetzt doch vor dem Abschluss zu sein | OneFootball

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·27. Februar 2025

Barça kämpft um Roque-Transfer: Deal scheint jetzt doch vor dem Abschluss zu sein

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Der eigentlich bereits ausgemachte Wechsel von Vitor Roque zurück nach Brasilien zu Palmeiras schien zuletzt geplatzt zu sein. Grund dafür soll Artikel 159 des spanischen Fußballverbandes RFEF sein. Demnach sei es nach den Regularien in Spanien nicht möglich, dass ein Stammverein einen bereits verliehenen Spieler während der Saison fest an einen dritten Klub verkauft. Roque müsste demnach zunächst von Betis zurück zum FC Barcelona wechseln, ehe Barça den 19-Jährigen verkaufen kann. Weil das Transferfenster aber geschlossen ist, kann das derzeit nicht möglich sein.

Für Barça wäre ein gescheiterter Deal bitter. Palmeiras wäre schließlich bereit gewesen, rund 25 Millionen Euro Ablöse für den Angreifer zu zahlen und den Katalanen darüber hinaus eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 20 Prozent einzuräumen. Die selbst in Roque investierten 30 Millionen Euro hätte Barça so fast schon wieder eingenommen - mit dem Potenzial in Zukunft sogar noch einen Gewinn zu erzielen.


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Wie nun mehrere Berichte erklären, machen FIFA-Bestimmungen den Transfer doch möglich. Demnach habe sich Barça an eine Anwaltskanzlei gewandt, die nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen sein soll, dass der Deal gemäß der FIFA-Bestimmungen möglich sei. Laut Mundo Deportivo widerspreche Artikel 5.2 der FIFA in diesem Fall den Regularien von La Liga.

Bis Ende Februar ist das Transferfenster in Brasilien noch geöffnet. Der Roque-Transfer muss demnach am Donnerstag oder Freitag über die Bühne gehen. Transfer-Insider Fabrizio Romano geht davon aus, dass der Deal rechtzeitig vollzogen wird. Betis werde dafür eine Kompensation von Barça erhalten.

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