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·6. September 2026
Barça-Poker um Álvarez früh zum Scheitern verurteilt – Deco hatte Plan B

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Julián Álvarez war im abgelaufenen Transfersommer die absolute Wunschpersonalie des FC Barcelona. Atlético Madrid ließ seinen Superstar allerdings nicht ziehen, ein Szenario, auf das sich Sportdirektor Deco schon vorbereitet hatte.
Das Transferfenster ist geschlossen und Julián Álvarez wird auch – zumindest bis zum Winter – Spieler von Atlético Madrid bleiben. Dass die Colchoneros ihren Mittelstürmer nicht an einen direkten Ligakonkurrenten verkaufen wollen, war bereits früh abzusehen. Barça-Sportdirektor Deco bereitete sich schon im Vorfeld auf diesen Fall vor und aktivierte zwei Alternativen für die Mittelstürmerposition.
Der Portugiese machte im engsten Kreis der Verantwortlichen nie einen Hehl daraus, dass es sehr schwierig sein würde, den Argentinier von Atlético Madrid loszueisen. Während sich die Katalanen noch einen Transfer offenhielten, hatte Deco bereits mit Anthony Gordon den Transfer einer alternativen Option klargemacht.
Wenngleich seine Schokoladenposition der linke Flügel ist, war der Sportdirektor in der vergangenen Saison besonders von den Spielen überrascht, in denen der Engländer bei Newcastle als Mittelstürmer agierte. Ihm gefiel seine Art, diese Position auszufüllen, seine Beweglichkeit und vor allem die Leichtigkeit, mit der er sich an zwei verschiedene Positionen anpassen konnte, ohne an Leistung einzubüßen.
Bereits am 27. Mai wurde der Transfer des 25-Jährigen überraschend unter Dach und Fach gebracht. Dabei kam man auch mehreren anderen Topklubs, unter anderem wohl auch dem FC Bayern, einer Verpflichtung zuvor. Bei den Katalanen schätzt man vor allem seine Fähigkeit, von der Außenbahn aus durchzuschlagen und Räume zu nutzen, aber auch, wie er sich positioniert, wenn er im Zentrum spielt, und wie leicht es ihm fällt, abzukippen und am Spielgeschehen teilzunehmen.
Durch die Verpflichtung des Engländers, gepaart mit der starken Vorbereitung vom ägyptischen Nachwuchsspieler Hamza Abdelkarim, war man daher nicht gezwungen, auf der Mittelstürmerposition weitere Transfers zu tätigen.
Aktiv wurden die Katalanen auf dem Transfermarkt dann aber trotzdem: Gabriel Jesús kam kurz vor Transferschluss für 10 Millionen Euro vom FC Arsenal. Das wirtschaftliche Risiko ist dabei sehr begrenzt, und sollte der Brasilianer wieder zu seiner Bestform zurückfinden, könnte sich der Transfer als absoluter Glücksgriff entpuppen.







































