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·3. März 2026

Barca schnuppert an der Mega-Aufholjagd: Atletico zittert sich ins Pokalfinale!

Artikelbild:Barca schnuppert an der Mega-Aufholjagd: Atletico zittert sich ins Pokalfinale!

Im Halbfinalrückspiel in der Copa del Rey spielte der FC Barcelona am Dienstagabend zuhause gegen Atletico. Von Beginn an war klar, dass auf die Katalanen eine Mammutaufgabe wartet. Denn im Hinspiel präsentierte sich der FC Barcelona absolut desolat und verlor mit 0:4.

Dabei war die Defensive in vielen Umschaltmomenten komplett überfordert. Seitdem hat Barca sich zwar verbessert, aber die Kritik am Abwehrverhalten im Hinspiel hallt bis heute nach. Hansi Flick wurde vorgeworfen, sich nicht entsprechend an die Umstände angepasst zu haben.


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Trotzdem hoffte der FC Barcelona noch auf das Wunder und die große Revanche im Rückspiel. Jeder wusste allerdings, dass dafür eine optimale Tagesform notwendig sein wird. Und dass ein Gegentor die Hoffnungen schon zunichte machen konnte. Atletico, das war eine weitere Barca-Hoffnung, war und ist auswärts aber eine komplette Wundertüte.

Barcelona schießt sich in Führung

Der FC Barcelona wollte gleich einmal das Heft des Handelns in die Hand nehmen und ein frühes Tor erzielen. Es dauerte auch nicht einmal zwei Minuten bis zum ersten gefährlichen Abschluss. Die Katalanen spielten druckvoll, Atletico wollte zunächst einmal kompakt stehen. Nach etwas mehr als zehn Minuten gab es schon den ersten Barca-Schock, denn Jules Kounde musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Alejandro Balde kam für ihn. Unmittelbar nach dem Wechsel hatte Barca die Abschlüsse Nummer zwei und drei. Der Druck war groß, auch Ferran Torres versuchte sich früh.

In regelmäßigen Abständen hatten die Katalanen Chancen, auch Lamine Yamal stand nach etwas mehr als 20 Minuten mal mit einem Schuss im Mittelpunkt. Auf der Gegenseite hatte Antoine Griezmann in der 27. Minute plötzlich die erste Chance, scheiterte aber an Joan Garcia. Eine knappe halbe Stunde war gespielt als der erste Treffer fiel. Yamal tanzte seinen Gegenspieler aus, spielte scharf in die Mitte und Marc Bernal schoss aus kurzer Distanz ein. Wenig später hätte Barca beinahe nachgelegt, jetzt wollte aber auch Atletico erste Akzente setzen und versuchte sich. Kurz vor der Pause beruhigte sich das Spiel erstmals. Jetzt hatte Atletico auch seine Möglichkeiten im Konter. Ein Lookman-Konter ging nur knapp vorbei.

Artikelbild:Barca schnuppert an der Mega-Aufholjagd: Atletico zittert sich ins Pokalfinale!

Foto: Getty Images

In der dritten Minute der Nachspielzeit gab es dann einen Elfmeter für Barca. Raphinha hatte die Chance auf das 2:0. Und die ließ er sich nicht nehmen. Barca war auf Kurs. Mit dem 2:0 ging es in die Kabine.

Drama bis zum Ende

Direkt nach der Pause hatte Atletico die erste Chance und testete Garcia. Für die Gäste war es nun eminent wichtig, immer wieder für Entlastung zu sorgen. Nach 55 Minuten versuchte es Barca dann aus allen Lagen und feuerte drei Schüsse in kurzer Zeit auf das Tor von Juan Musso, der aber stabil blieb und alles parieren konnte. Die große Barca-Gefahr war natürlich, dass ein Treffer von Atletico für große Probleme hätte sorgen können.

Nach etwas mehr als einer Stunde beschäftigte sich Barca mehr und mehr mit dem Schiedsrichter, es wurde nach jedem Pfiff diskutiert, was Atletico sicherlich in die Karten spielte. Besonders bitter: Alejandro Balde, früh für Kounde gekommen, musste ebenfalls verletzt ausgewechselt werden. Kurz danach gab es dann Grund zur Freude für Barca, denn das 3:0 fiel. Nach einem Eckball flog eine lange Flanke in den Strafraum und wieder schloss Bernal ab – in die lange Ecke. Allerdings musste Abseits überprüft werden. Der Treffer zählte allerdings!

Jetzt wurde es dramatisch, jeder Zweikampf wurde diskutiert. In der 89. Minute hatte Gerard Martin noch einen gefährlichen Schuss für Barcelona im Angebot, es blieb weiterhin komplett spannend. Atletico hatte selbst in der vierten Minute der Nachspielzeit die Chance auf das 3:1, Alexander Sörloth verzog allerdings. Am Ende zitterte sich Atletico über die Zeit und steht im Finale.

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