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·21. August 2026
Barças Stürmer-Roulette: 7 Gerüchte um Alvarez-Alternativen im Check

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·21. August 2026

Yan Diomande? Gewechselt. Rodri? Gewechselt. Said El Mala? Vertragsverlängerung. Die drei großen Transfersagen des Sommers sind auserzählt, damit bleibt nur noch ein Drama, das sich allerdings vermutlich bis zum Deadline Day hinziehen wird.
Die Rede ist natürlich vom FC Barcelona und seiner Suche nach einem Ersatz für Robert Lewandowski. Klarer Wunschkandidat ist Julian Alvarez, den Altetico Madrid jedoch nicht gehen lassen will – zumindest nicht gen Katalonien.Und weil aktuell alles danach aussieht, dass die Rojiblancos stur bleiben, braucht die Blaugrana Alternativen – und davon gibt es einige. Nahezu jeder Stürmer wird mit Barça aktuell in Verbindung gebracht, wir geben einen Überblick.

Mikautadze spielt seit letzter Saison für das gelbe U-Boot | Juan Manuel Serrano Arce/GettyImages
Der Georgier ist ganz neu auf der Liste und wurde von derMarcains Spiel gebracht. Der 25-Jährige spielt beim FC Villarreal und kennt dementsprechend LaLiga aus dem Effeff.Auch die Scorer stimmen: In der letzten Saison traf er 13 Mal für das Gelbe U-Boot und bereitete sechs weitere Tore vor. Der Haken bleibt die Vertragslaufzeit. Mikautadze steht bei Villareal noch bis 2031 unter Vertrag, dementsprechend teuer würde ein Transfer werden.Zudem hat er seine Qualitäten bislang noch nicht auf allerhöchstem Level – sprich Champions-League – nachgewiesen. Eine Verpflichtung wäre also mit einem gewissen Risiko verbunden, hätte allerdings auch Potenzial. Denn dass Mikautadze weiß, wo das Tor steht, zeigte er nicht erst bei Villarreal, sondern zuvor bereits in Lyon und bei der EM 2024.

Perez sammelte letzte Saison neun Scorerpunkte | Ion Alcoba Beitia/GettyImages
Deutlich günstiger als Mikautadze wäre dessen Teamkollege Ayoze Perez. Der Spanier, der die längste Zeit seiner Karriere in der Premier League bei Leicester City und Newcastle United verbrachte, ist allerdings auch schon 33 Jahre alt. Perez wäre damit wahrscheinlich nur eine Übergangslösung, falls Barça bei keinem anderem Kandidaten Vollzug melden könnte. Zwar weiß auch er, wo das Tor steht (2024/25 19 Tore in 30 Spielen), allerdings hat auch er bislang nie in der Champions League gespielt. In Kombination mit seinem Alter macht das einen Transfer aktuell sehr unwahrscheinlich, in Richtung Deadline Day könnte sich allerdings noch etwas tun.

Lautaro ist Inters Kapitän | Mattia Pistoia - Inter/GettyImages
Der Argentinier und Barça haben eine Vorgeschichte. Bereits vor einigen Jahren wollten die Katalanen Martinez unbedingt ins Camp Nou holen, doch wie aktuell Atlético blieb auch Inter Mailand damals hart und verweigerte einen Wechsel. Jetzt ist das Thema wieder akut, Sportdirektor Deco traf sich bereits mit Lautaros Beratern, um einen Wechsel auszuloten. Der 28-Jährige sei demnach durchaus offen für einen Wechsel ins Campo Nou, allerdings nicht um jeden Preis, berichtet die Marca. Inter Mailand wiederum spielt in der Sache noch nicht mit. Die Nerazzurri erklärten Martinez für unverkäuflich. Es bleibt also abzuwarten, ob ein Transfer wirklich Fahrt aufnimmt.

Tresoldi ist europaweit begehrt | Isosport/MB Media/GettyImages
Der deutsche Nachwuchsstürmer gehört in diesem Sommer zu den heißesten Eisen auf dem Transfermarkt. Weil ein Wechsel zur AS Rom platzte, ist der 21-Jährige weiterhin auf dem Markt – und das zu einem überschaubaren Preis. 35 Millionen Euro fordert der FC Brügge für den Ex-96er, der in der letzten Saison insgesamt 23 Pflichtspieltore erzielte – darunter drei in der Champions League. Laut Sky gehört Barça neben Manchester United und weiteren Top-Klubs zu den Interessenten.Mit Hansi Flick und Karim Adeyemi hätte Tresoldi auch direkt zwei Menschen, die ihm den Einstieg bei der Blaugrana erleichtern würden, was ein enormer Vorteil wäre. Gleichwohl wäre der Sprung von Brügge zu Barça ein enorm großer, ob Tresoldi allerdings viel Eingewöhnungszeit vergönnt wäre, steht auf einem anderen Blatt.

Nkunku steht bei Milan vor dem Aus | Giuseppe Cottini/GettyImages
Der Franzose, der seine beste Zeit bei RB Leipzig hatte, ist ebenfalls ein Thema bei der Blaugrana. Der 28-Jährige hat eine eher enttäuschende Saison bei Milan hinter sich und soll die Rossonieri deshalb unbedingt verlassen. Zwar soll sich auch Leipzig mit einer Rückholaktion befassen, Barça kontaktierte laut der L'Equipe jedoch bereits Nkunku und dessen Berater, um einen Wechsel auszuloten.Klar ist beim Franzosen allerdings auch: Die absolute 1A-Lösung ist er nicht. Seit seinem Weggang aus Leipzig sucht er seine Form und hatte zudem mit Verletzungen zu kämpfen. Zudem ist er auch kein klassischer Mittelstürmer.Allerdings gibt es durchaus eine berechtigte Hoffnung, dass Nkunku in einem ruhigeren Umfeld als es zuletzt bei Milan und davor beim FC Chelsea herrschte, wieder zu alter Stärke findet.

Eiskalt im Abschluss: Fisnik Asllani | Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
Der kosovarische Nationalspieler ist schon den ganzen Sommer über in Barcelona im Gespräch, nach dem geplatzten Wechsel zu RB Leipzig könnte noch einmal frischer Wind in die Personalie kommen. Was Asllani aus Barça-Sicht attraktiv macht, ist die Kombination aus Torgefahr, Spielverständnis und Potenzial: Seine letzte Saison war seine erste Spielzeit in der Bundesliga überhaupt. Die Ausstiegsklausel im Vertrag mit der TSG Hoffenheim ist aber wohl abgelaufen.Asllani hat in der vergangenen Spielzeit gezeigt, dass er sich schnell an eine europäische Top-Liga anpassen und die erforderlichen Skills schnell adaptieren kann. Als mitspielender Stürmer passt er obendrein perfekt in das System von Hansi Flick, da er so auch häufig die Außenstürmer um Raphinha oder Lamine Yamal bedienen und ihnen Freuräume verschaffen kann.

Verlässt Gyökeres Arsenal nach einem Jahr schon wieder? | Alex Pantling/GettyImages
Der Schwede war im letzten Sommer die wohl heißeste Aktie auf dem Stürmermarkt und kam am Ende beim FC Arsenal unter. Bei den Londonern konnte er allerdings – auch aufgrund der konservativen Spielwiese – nicht an seine Trefferzahlen aus Lissabonner Zeiten anknüpfen. Ein Abschied scheint dementsprechend möglich, auch weil Mikel Arteta wohl lieber auf Stürmer vom Typus Kai Havertz setzt, die deutlich variabler sind als Gyökeres. Rein von den Fähigkeiten und seinem Verständnis der Stürmerrolle wäre Gyökeres der Kandidat, der Lewandowski am nächsten kommt – mit dem Unterschied, dass der Schwede deutlich schneller ist, dafür technisch aber deutlich limitierter.Insbesondere im Tandem mit Karim Adeyemi könnte er so für enorme Kontergefahr sorgen, ein Aspekt, den es bei den Katalanen in der letzten Saison kaum gab.
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