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·22. September 2026

Barcelona führt Europas Tor-Ranking an – Bayern Zweiter

Artikelbild:Barcelona führt Europas Tor-Ranking an – Bayern Zweiter

Barcelona erzielt 4,43 Tore pro Spiel, Brighton kommt auf 3,20 – und liegt damit noch vor Inter Mailand. Real Madrid dagegen taucht in der aktuellen Transfermarkt-Auswertung der torgefährlichsten Teams aus Europas fünf großen Ligen erst auf Rang neun auf, mit 2,57 Toren pro Partie.

Ein Ranking der frühen Saisonphase

Transfermarkt hat die Offensiven der Premier League, LaLiga, Serie A, Bundesliga und Ligue 1 verglichen – und zwar ausschließlich nach der Kennzahl erzielte Tore pro Spiel. Die Auswertung stammt vom 22.09.2026 und entstand bewusst vor einer dreiwöchigen Länderspielpause, während die Saison in allen fünf Ligen noch in einer frühen Phase steckt.


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Das bedeutet: Die Stichprobe ist klein, teils nur vier oder fünf Spiele pro Klub. Genau das macht das Ranking interessant, weil sich darin auch Teams zeigen, die im Saisonverlauf sonst selten in solchen Vergleichen auftauchen.

Brighton auf Rang drei: 3,20 Tore pro Spiel

Die größte Überraschung der Liste ist Brighton & Hove Albion. Die Seagulls erzielten in ihren ersten fünf Premier-League-Partien 3,20 Tore pro Spiel und landen damit auf Platz drei des gesamten Kontinent-Vergleichs – noch vor etablierten Top-Adressen wie Inter Mailand.

Dahinter folgen SC Freiburg und Inter Mailand, beide mit jeweils 3,00 Toren pro Spiel, auf den Rängen vier und fünf. Warum Brighton offensiv derart zündet, lässt die Auswertung selbst offen – sie liefert die Zahl, keine taktische Erklärung.

Für den Kontext lohnt der Blick auf zwei jüngere Partien: Die 3:0-Sieg gegen Arsenal beendete den Rekordstart der Gunner, und schon im Vorfeld hatte der Markt laut einer Quotenanalyse zu diesem Duell Arsenals Abwehr mehr zugetraut als Brightons Sturm. Die aktuellen Zahlen sprechen dagegen.

Barcelona führt, Real Madrid nur auf Rang neun

An der Spitze des Rankings steht ungefährdet der FC Barcelona. Unter Hansi Flick gewannen die Katalanen alle ersten sieben LaLiga-Spiele und erzielten dabei 31 Tore – ein Schnitt von 4,43 Toren pro Partie. Raphinha trug mit 12 Treffern maßgeblich dazu bei.

Bayern München folgt auf Rang zwei mit 3,50 Toren pro Spiel aus den ersten vier Bundesliga-Partien. Real Madrid dagegen reicht es mit 2,57 Toren pro Spiel nur zu Platz neun – hinter der AS Roma (2,80), dem FC Augsburg (2,75) und Meister-Aspirant Manchester City (2,60). Bayer Leverkusen komplettiert mit 2,50 Toren pro Spiel die Top Zehn direkt hinter den Königlichen.

Für einen Klub, der sich selbst gern als Maßstab europäischer Offensivkraft versteht, ist Rang neun eine bemerkenswert nüchterne Platzierung. Die Auswertung liefert dafür keine tiefere Begründung – nur die Zahl, die im direkten Vergleich für sich spricht.

Das weitere Feld und die Grenzen der Momentaufnahme

Die vollständige Top-20-Liste ist laut Transfermarkt in einer eigenen Grafik hinterlegt, die im vorliegenden Material nicht enthalten ist. Bekannt ist aber die Verteilung nach Ligen: Die Bundesliga stellt mit sieben Klubs die meisten Teams in den Top 20, die Ligue 1 dagegen nur zwei.

Das unterstreicht einen strukturellen Trend, den man in den vergangenen Spielzeiten immer wieder beobachten konnte: Deutsche Klubs jenseits der Spitze produzieren offensiv überdurchschnittlich viele Tore, während Frankreichs Liga außerhalb von Paris Saint-Germain und einem weiteren Klub kaum vertreten ist.

Wichtig bleibt die Einordnung: Es handelt sich um eine Momentaufnahme aus einer sehr frühen Saisonphase, gemessen an wenigen Spielen pro Team. Ob Brighton dieses Tempo nach der Länderspielpause halten kann und ob Real Madrid seine Offensivquote steigert, wird sich erst im weiteren Saisonverlauf zeigen – belastbare Aussagen zu Gegentoren, Ballbesitz oder Spielstil liefert die aktuelle Auswertung ausdrücklich nicht.

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