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·18. Mai 2026

Barcelona plant Bardghji-Leihe: Bundesliga-Klubs wittern ihre Chance

Artikelbild:Barcelona plant Bardghji-Leihe: Bundesliga-Klubs wittern ihre Chance

Roony Bardghji, den Barcelona im vergangenen Sommer für eine symbolische Ablöse von rund 2,5 Millionen Euro verpflichtet hat, ist körperlich inzwischen wieder vollständig fit.

Da die Position auf dem rechten Flügel bei Barcelona unter Hansi Flick jedoch vollständig von Lamine Yamal „monopolisiert“ wird, gerät Bardghjis Entwicklung ins Stocken. Nachdem er in dieser Saison nur begrenzte Einsatzzeiten verzeichnete und meist als Einwechselspieler von der Bank kam, hat der schwedische Flügelspieler dem Vorstand grünes Licht für ein neues Abenteuer gegeben, bei dem er sein großes Potenzial Woche für Woche auf dem Platz zeigen kann.


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Barcelonas Strategie: Leihe oder Verkauf mit Rückkaufklausel?

Der katalanische Vorstand hat seine Strategie in Bezug auf Bardghji auf zwei zentrale taktische Optionen ausgerichtet.

Der Vorstand des FC Barcelona und der Trainerstab haben uneingeschränktes Vertrauen in das Talent des Spielers. Aufgrund des Yamal-Faktors wollen sie jedoch nicht, dass Bardghji bei Barcelona in seiner Entwicklung stagniert. Deshalb lehnt der Klub strikt ab, den Spieler endgültig zu verlieren.

Der bevorzugte Plan besteht darin, den Spieler für eine Saison in eine Topliga zu verleihen – entweder in die Bundesliga oder in die Liga Portugal – und ihn im Sommer 2027 als „vollständig entwickelten Star“ zurückzuholen.

Finanzielle Grenzen beeinflussen Barcelonas Planung

Alternativ erwägt Barcelona aufgrund der strengen finanziellen Grenzen des Klubs, darunter Gehaltsbudget-Beschränkungen und Financial-Fairplay-Regeln, den Spieler für eine angemessene Ablöse zu verkaufen und dabei für die kommenden Jahre eine Rückkaufklausel in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro zu verankern.

Bardghjis Registrierung für den Kader der ersten Mannschaft wurde zunächst durch den Spielraum im Gehaltsbudget ermöglicht, der durch die Verletzung von Andreas Christensen entstanden war. Bardghjis Gehaltsbelastung im Sommer zu reduzieren – entweder durch eine Leihe oder einen Verkauf –, um Platz für neue Transfers zu schaffen, ist für Barcelonas Kaderplanung von entscheidender Bedeutung.

Bundesliga-Klubs zeigen Interesse an Bardghji

Bardghjis technische Fähigkeiten und seine enge Ballführung auf engem Raum wecken das Interesse deutscher Vereine, die bekannt dafür sind, junge Talente weiterzuentwickeln:

Die aufstrebende Kraft der Bundesliga, Stuttgart, gilt als einer der ernsthaftesten Bewerber um Bardghji. Nachdem der deutsche Klub ein Champions-League-Ticket gesichert hat, will er offizielle Kontakte aufnehmen, um den Spieler für eine Saison per Leihe in seine Reihen zu holen. Scouting-Berichte deuten darauf hin, dass Bardghji der „ideale Fit“ für Stuttgarts flexibles Angriffssystem wäre.

Porto und Monaco beobachten die Situation

Auch der portugiesische Spitzenklub Porto ist in diesem Rennen sehr ambitioniert. Porto will seine guten Beziehungen zu Barcelona nutzen, um den Spieler per Leihe ins Estádio do Dragão zu holen. Auch ein Vertreter aus der Ligue 1 beobachtet die Situation des Spielers genau. Monaco klopft weiterhin bei Barcelona an – mit einem Angebot, das sowohl Leihoptionen als auch Rückkaufklauseln umfasst.

Roony Bardghjis Vertrag bei Barcelona läuft bis zum 30. Juni 2029. Dieser langfristige Vertrag ist der größte Trumpf, der Barcelonas Position in den Transferverhandlungen stärkt. Der Spieler erwartet, dass sein aktuelles Gehalt vollständig vom Leihklub übernommen wird, und fordert vor allem eine Rolle, die einer „Startelf-Garantie“ nahekommt.

Obwohl Barcelona in einer offiziellen Mitteilung seine Zufriedenheit mit Bardghjis Professionalität und seinem Beitrag zum Kader zum Ausdruck brachte, ließ der Klub die Tür für das Transferfenster weit offen. Spanische Quellen behaupten, der Berater des Spielers habe in der vergangenen Woche ein Treffen mit Barcelonas Sportdirektor Deco abgehalten und Bardghjis Wunsch, sich mehr Spielzeit zu sichern, klar vermittelt.

Stuttgart gilt als logischer Schritt

„Das Bundesliga-Feuer bei Stuttgart“: Stuttgarts taktischer Stil und die taktische Freiheit, die Flügelspielern gewährt wird, machen diesen Schritt für Bardghji zur logischsten Option. Barcelona würde den Spieler bevorzugt in eine Liga schicken, in der er „garantiert glänzen“ kann.

Porto könnte dem Spieler wichtige Champions-League-Erfahrung verschaffen. In diesem Szenario könnte die Leihgebühr niedriger ausfallen, die Einsatzzeitgarantie jedoch deutlich höher sein. Monacos Beharren auf einer Kaufoption könnte mit Barcelonas langfristigen Plänen kollidieren, was diese Variante weniger wahrscheinlich macht.

Barcelona-Fans hoffen auf eine Rückkehr als stärkerer Spieler

Barcelona-Fans sehen in Bardghji ein Talent mit dem Potenzial eines „Messias des Nordens“ und sprechen sich klar gegen einen endgültigen Verkauf aus. Der allgemeine Konsens unter den Anhängern lautet, dass der Spieler eine einjährige „Auslandslehre“ absolvieren und deutlich stärker zurückkehren soll. Roony Bardghji ist ein heißer Kandidat dafür, im Sommertransferfenster 2026 zum „Diamant-Leihspieler“ zu werden. Während Barcelona dieses Talent schützen und weiterentwickeln will, setzen Stuttgart und andere Bundesligisten ihr Schachspiel fort, um diesen schwedischen „Dynamo“ in ihre Kader zu holen.

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