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·2. August 2026
Barcola sagt Liverpool zu: PSG senkt Forderung auf 100 Millionen Pfund

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·2. August 2026

Bradley Barcola und der FC Liverpool – aus einem wochenlangen Transferpoker wird ein konkretes Projekt. Laut übereinstimmenden Berichten von Football Insider und Sports Mole hat der französische Flügelstürmer in der Nacht auf Samstag sein klares Bekenntnis zu den Reds abgegeben: Barcola hat Liverpool als bevorzugtes Ziel gegenüber allen anderen Interessenten – darunter auch Arsenal – bestätigt und persönliche Konditionen grundsätzlich akzeptiert. Formal fehlt noch die Einigung zwischen den Klubs über die Ablösesumme.
Die entscheidende Hürde bleibt Paris Saint-Germain. Der französische Meister hatte zunächst eine Forderung von rund 170 Millionen Euro (ca. 145 Millionen Pfund) in den Raum gestellt – eine Summe, die Liverpool als deutlich zu hoch eingestuft hatte. Nun deutet sich laut Sports Mole intern eine Neupositionierung bei PSG an: Demnach soll der Klub intern grünes Licht gegeben haben, Barcola für rund 100 Millionen Pfund ziehen zu lassen – ein erheblicher Schritt auf die Reds zu.
Hintergrund für PSGs Bereitschaft zum Kompromiss ist das aktive Suchen nach Verstärkung auf dem Flügel: Laut Transferexperte Fabrizio Romano verfolgen die Pariser den niederländischen Ajax-Angreifer Mika Godts, während zuletzt auch Maghnes Akliouche von der AS Monaco für rund 50 Millionen Euro nach Paris wechselte. Beides deutet darauf hin, dass PSG die Weichen für den Barcola-Abgang stellt. Für Liverpool könnte der Poker damit in die entscheidende Phase treten.
Barcola selbst hat laut Football Insider Gespräche über eine Vertragsverlängerung in Paris abgebrochen – ein unmissverständliches Signal. Der 23-Jährige, der in der abgelaufenen Saison in der Ligue 1 zu den besten Flügelspielern des Kontinents zählte, will den nächsten Schritt in der Premier League wagen. Liverpool-Coach Andoni Iraola, der im Sommer das Traineramt von Arne Slot übernahm, soll das Profil des Linksfußes als ideal für seine taktischen Ideen eingestuft haben.
Für Liverpool wäre Barcola der erhoffte Impulsgeber nach einem bislang ruhigen Sommer. Die Reds hatten zunächst den norwegisch-ivorischen Mittelfeldmann Yan Diomande als Priorität identifiziert, verloren aber das Rennen um dessen Verpflichtung an Real Madrid. Mit Barcola bekämen sie einen der explosivsten Flügelstürmer Europas – allerdings einen, der vornehmlich links spielt. Das eigentliche Problem, einen adäquaten Nachfolger für den im Sommer abgewanderten Mohamed Salah auf rechts zu finden, bleibt damit ungelöst.
Jamie Carragher, Liverpool-Legende und TV-Experte bei Sky Sports, äußerte genau diese Skepsis: Barcola sei zwar ein exzellenter Spieler, die Reds benötigten aber in erster Linie einen Rechtsfuß, der Salahs Rolle übernehmen kann. Trotz dieser Debatte scheint der Verein entschlossen, zunächst den Franzosen zu holen und die Planung für rechts später anzugehen. Sollte die Ablösefrage gelöst werden, dürfte Barcola zeitnah seinen Medizincheck absolvieren – und Liverpool einen der aufregendsten Transfers des Sommers abschließen.
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