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·12. Juli 2026
Barcola-Transfer? PSG setzt extrem hohes Preisschild an

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Paris Saint-Germain will Bradley Barcola offenbar unbedingt halten und hat deshalb ein klares Signal an potenzielle Interessenten gesendet. Für interessierte Klubs aus halb Europa könnte ein Transfer des französischen Nationalspielers damit kaum bezahlbar werden.
Wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtet, hat PSG für Bradley Barcola ein Preisschild von 150 Millionen Euro festgelegt. Demnach gilt der 23 Jahre alte Flügelspieler bei den Parisern eigentlich als unverkäuflich. Sollte es aber keine Einigung über eine Vertragsverlängerung geben, wäre ein Abschied grundsätzlich möglich. Allerdings nur zu einer Ablösesumme, die wohl nur wenige Klubs stemmen könnten.
Barcolas aktueller Vertrag läuft noch bis 2028. Die Gespräche über eine Verlängerung liegen laut dem Bericht derzeit auf Eis, da sich der französische Nationalspieler mit seiner Auswahl bei der Weltmeisterschaft in den USA befindet. Nach dem Turnier sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Intern verfolgt PSG das Ziel, ihn langfristig an den Verein zu binden. Das hohe Preisschild von 150 Millionen Euro unterstreicht diese Haltung. Nach Informationen von L’Equipe beobachten vor allem Arsenal und insbesondere der FC Liverpool die Situation des Franzosen genau. Realistisch wäre diese Ablöse wohl nur für finanzstarke Premier-League-Klubs.
Barcola zählt trotz großer Konkurrenz weiterhin zu den wichtigsten Offensivspielern im Kader von Trainer Luis Enrique. PSG arbeitet parallel bereits an weiteren Veränderungen im Angriff. So soll sich der französische Meister mit Flügelspieler Yan Diomande von RB Leipzig grundsätzlich auf persönliche Vertragsbedingungen geeinigt haben.

Foto: Getty Images
Zuletzt waren immer wieder Berichte aufgekommen, wonach Barcola mit seiner Einsatzzeit nicht vollständig zufrieden sein soll. In der hochkarätig besetzten Offensive musste sich der 23-Jährige zuletzt häufiger hinter Ousmane Dembele, Khvicha Kvaratskhelia und Desire Doue einordnen. Das nährte Spekulationen über einen möglichen Wechsel.
Neben englischen Spitzenklubs wurde zuletzt auch der FC Barcelona mit Barcola in Verbindung gebracht. Mehrere Medien berichteten über Interesse der Katalanen, konkrete Fortschritte soll es allerdings nicht gegeben haben. Für die Pariser könnte der Sommer trotzdem rekordverdächtig werden. Nach den bereits feststehenden Verkäufen von Goncalo Ramos und Lee Kang-in plant der Klub laut L’Equipe Gesamteinnahmen von rund 300 Millionen Euro durch Spielerverkäufe. Ob Barcola am Ende Teil dieser Bilanz wird, dürfte maßgeblich von den Gesprächen über seine Zukunft nach der Weltmeisterschaft abhängen.







































