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·17. April 2026

Basel-Youngster Giacomo Koloto hat noch einen 2. Job

Artikelbild:Basel-Youngster Giacomo Koloto hat noch einen 2. Job

Der Aufstieg von Giacomo Koloto in den vergangenen Monaten verlief rasant und steil: Von der U17-WM kehrte er nach Basel zurück, wurde dort in die Profimannschaft integriert und kommt seit der Amtsübernahme von Stephan Lichtsteiner sogar regelmässig in der Startelf zum Zug. Dabei hat der 18-Jährige sogar noch einen zweiten Job.

Wie üblich durchlaufen junge FCB-Profis, wenn sie gefördert werden, parallel eine Ausbildung. So auch Koloto, der eine leistungssportfreundliche KV-Lehre macht. Tatsächlich beansprucht ihn diese weiterhin, wie er im Interview auf der klubeigenen Webseite erzählt: «Das Praktikum habe ich bereits absolviert, aber den schulischen Teil muss ich noch bis Sommer abschliessen.»

Koloto hat also nicht wie andere Profis des FCB abgesehen von Training und Spielen viel Freizeit, sondern muss noch für die Schule büffeln. «Der Einzelunterricht neben den vielen Partien ist anstrengend, aber Ich darf jetzt einfach meinen Traum leben», führt der Youngster aus.


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Und Koloto hat sich auch auf dem Platz und bezüglich seines fussballerischen Alltags anpassen müssen. Der Profibetrieb unterscheidet sich von jenem im Nachwuchs dann doch merklich: «In den Trainings muss man immer zu 100 Prozent bereit sein, sie sind sehr intensiv und man bekommt viele Informationen, die man direkt aufnehmen muss. Auch die Professionalität im Alltag ist noch einmal ein anderes Level. Wir müssen enorm auf unseren Körper achten: unsere Ernährung, den Schlafrhythmus, die Regeneration.»

Unterstützung durch Shaqiri

Dafür hat er aber auch Hilfe von erfahrenen Baslern erhalten: «Spieler wie Shaq oder Flavius (Daniliuc, Anm. d. Red.) sind aktiv auf mich zugekommen und haben mich mit Tipps unterstützt.» Für junge Spieler wie ihn sei dies sehr wertvoll.

Privat beschreibt sich Koloto eher als ruhigen Typen, der viel Zeit mit der Familie verbringt. Ausserdem kocht er gerne, trifft Freunde und schaut Filme. Gamer ist er hingegen, im Gegensatz zu vielen anderen aus seiner Generation, nicht. Videospiele hätten ihm nie wirklich zugesagt.

Sein persönliches Ziel beim FCB lautet, sich weiterzuentwickeln und Stammspieler zu werden. Dem ordnet er zurzeit (fast) alles unter. Die Schule darf er allerdings nicht vernachlässigen.

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