Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren | OneFootball

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·27. April 2026

Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Artikelbild:Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren
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Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

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Simon Bartsch

27 April, 2026

Gleich mehrere gute Möglichkeiten ließ die Kölner Offensive am Wochenende ungenutzt. Unabhängig vom umstrittenen Elfmeter wäre so mehr möglich gewesen. Denn 2026 fällt eine große Baustelle besonders ins Gewicht beim 1. FC Köln: Dem FC fehlt die Kaltschnäuzigkeit.

Der Frust über die Niederlage gegen Bayer Leverkusen war groß. Vor allem eine Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Enttäuschung. Dabei waren die Kölner selbst nicht unschuldig an der Pleite. Viel zu viele gute Chancen ließen die FC-Profis aus. Kein neues Problem.

Spieler des 1. FC Köln nach einem Treffer (Foto: Lars Baron / Getty Images)

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Es ist noch gar nicht so lange her, da machten die ersten Optimisten eine Rechnung auf, wie Köln noch ins europäische Geschäft rutschen könnten – Ginge es alleine um die selbst erzielten Tore, der FC dürfte sich tatsächlich noch Hoffnungen auf internationale Abende machen. Die Geißböcke waren bereits 45 Mal in der Liga erfolgreich, nur sieben Teams öfter und mindestens die ersten sieben Teams der Tabelle werden in der kommenden Saison in Europa auflaufen. Nur geht es eben nicht nur um die erzielten Tore. Und ironischerweise befinden sich die Kölner noch im Abstiegskampf, weil sie eben nicht genug davon erzielten. Gegen Leverkusen kamen die Geißböcke am Samstag auf einen xGoals-Wert nahe an der 3. Heißt: Die Qualität der Kölner Chancen hätte drei Treffer erwarten lassen. Es wurde bekanntlich einer. Auch, weil ausgerechnet zwei der gefährlichsten FC-Spieler der Saison beste Möglichkeiten liegen ließen.

Den Kölnern fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit

Said El Mala traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten, Jakub Kaminski zielte genauer, allerdings irgendwie auch zu genau, als er Janis Blaswich im Leverkusener Gehäuse aus kurzer Distanz abschoss. Im direkten Anschluss fiel das 0:2, der FC befand sich wieder einmal unter Zugzwang. Nochmal, 45 Tore sind für einen Abstiegskandidaten viel, allerdings verrät der xGoals-Wert eben auch, dass die Kölner in dieser Saison rund fünf Tore mehr hätten erzielen können. Der liegt nämlich bei 50, die sogenannte Effizienz, also die Differenz zwischen erzielten Treffern und dem xGoals-Wert liegt beim FC also bei -5 und die Kölner in dieser Bilanz auf Rang 14. Zum Vergleich, die Bayern erzielten 28 Tore mehr als es die Statistik prognostiziert, Frankfurt immerhin 13. Und das ist tatsächlich ein Problem der Rückrunde. Die Kölner xGoals-Effizienz liegt in der zweiten Saisonhälfte bislang bei -4,2, die Kaltschnäuzigkeit ist demnach ein wenig verloren gegangen.

Erstaunlich: Ausgerechnet in diesem Jahr lief Ragnar Ache mit sechs seiner sieben Treffer zur Torjäger-Topform auf. Und spätestens da stellt sich dann doch wieder die Frage nach dem richtigen Ersatz für den Mittelstürmer. Dass ein klassischer Wandspieler als Alternative in der Mannschaft fehlt, steht wohl außer Frage. Kein anderer Akteur des Kaders könnte Ache Eins-zu-eins ersetzen. Und so könnte man durchaus kritisch anmerken, dass die Kölner im Sommer auf einen zweiten klassischen Strafraumstürmer verzichtet haben. Das scheint sich jetzt ein wenig zu rächen. Denn die Torausbeute von Ache deutet schon daraufhin, dass der FC das Spiel auf seinen Angreifer zugeschnitten hat. Und das eben nicht nur als Wandspieler, der mit langen Bällen gefüttert wird. Auf der anderen Seite zeigte sich am Wochenende im Nachbarschafts-Duell eben auch, dass der FC durchaus in der Lage ist, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem Said El Mala trieb den xGoals-Wert in die Höhe. Nur hätte der 19-Jährige eben das Tor auch treffen müssen. So oder so werden die Kölner im kommenden Sommer sicherlich an dieser Baustelle arbeiten. Thomas Kessler und Co. sollen sich bereits nach weiteren Strafraumstürmern umsehen.


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