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·12. Januar 2026

Bayern bereits Meister? BVB-Trainer Kovac findet deutliche Worte

Artikelbild:Bayern bereits Meister? BVB-Trainer Kovac findet deutliche Worte

Nach dem deutlichen Vorsprung des FC Bayern in der Bundesliga findet BVB-Trainer Niko Kovac klare Worte zur aktuellen Machtverteilung und den Saisonzielen von Borussia Dortmund.

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat vor dem Duell mit Werder Bremen keinen Hehl aus der aktuellen Kräfteverteilung in der Bundesliga gemacht. Angesichts des deutlichen Vorsprungs des FC Bayern spricht der Coach des Tabellenzweiten offen über die Dominanz des Rekordmeisters – und über die eigenen realistischen Ziele.


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„Dass wir die Bayern nicht angreifen können, ich glaube, das sieht jeder“, sagte Kovac mit Blick auf die Tabelle. Die Münchner liegen vor dem letzten Spieltag der Hinrunde bereits elf Punkte vor dem BVB und überzeugen zudem mit einer beeindruckenden Bilanz: 63 erzielte Treffer bei nur zwölf Gegentoren, während Dortmund auf 29:15 kommt. Auch international setzen die Bayern Ausrufezeichen und mischen in der Champions League ganz vorne mit.

Für Kovac ist diese Überlegenheit kein Zufall. Der ehemalige Bayern-Trainer verwies auf die strukturellen Unterschiede zwischen beiden Klubs: „Wir wissen, wo wir herkommen. Wir wissen, wo die Bayern sind“, erklärte er und ergänzte mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten beider Vereine: „Wir wissen letzten Endes, wo die Bayern einkaufen und wir einkaufen. Das ist einfach so. Das müssen wir alle so hinnehmen.“

Fokus statt Titelträume: BVB peilt die Champions League an

Trotz der klaren Worte Richtung München richtet der BVB-Coach den Fokus auf die eigenen Aufgaben. Priorität habe es, möglichst schnell wieder in die Top Vier zu kommen und damit die erneute Qualifikation für die Champions League zu sichern. „Das ist unser Ziel“, machte Kovac deutlich – unabhängig davon, wie früh die Meisterfrage in dieser Saison entschieden sein könnte.

Personell könnte sich gegen Bremen noch etwas tun: Ramy Bensebaini steht nach dem Ausscheiden Algeriens beim Afrika-Cup vor der Rückkehr in den Kader, während Aaron Anselmino weiterhin fehlt. Große Hoffnungen ruhen zudem auf Jobe Bellingham, der nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung steht und vor seinem möglichen Debüt brennt. Kovac lobte den Youngster ausdrücklich für seinen Einsatz im Training und schloss sogar einen Startelfeinsatz nicht aus.

Die Ausgangslage ist klar: Während der FC Bayern scheinbar schon Richtung Titel marschiert, versucht Dortmund, mit Realismus und klarer Zielsetzung das Beste aus der Saison zu machen – und zumindest im Rennen um die Champions-League-Plätze ein deutliches Zeichen zu setzen.

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