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·23. Juli 2026
Bayern-Boss lobt Eberl – Entscheidung über Zukunft steht dennoch aus

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·23. Juli 2026

Für Max Eberl könnte dieser Transfersommer richtungsweisend sein. Der Sportvorstand des FC Bayern steht intern weiter unter Beobachtung und kämpft um eine langfristige Zukunft beim Rekordmeister. Nun hat sich Präsident Herbert Hainer erstmals öffentlich positiv über die Arbeit des 52-Jährigen geäußert.
Spätestens mit der Aufsichtsratssitzung nach Ende des Transferfensters dürfte sich entscheiden, wie es für Eberl beim FC Bayern weitergeht. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, dennoch gibt es innerhalb der Vereinsführung unterschiedliche Meinungen über seine bisherige Amtszeit.
Entsprechend groß war der Druck auf den Sportvorstand, in diesem Sommer Ergebnisse zu liefern. Neben der Verpflichtung neuer Spieler standen vor allem Verkäufe, Vertragsverlängerungen und die Verbesserung der wirtschaftlichen Balance im Fokus.
Mit den Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown gelang Eberl bereits früh ein Ausrufezeichen. Beide Transfers wurden noch vor Beginn der Weltmeisterschaft abgeschlossen und kosteten zusammen etwas mehr als 50 Millionen Euro.
Parallel gelang es dem Sportvorstand, die Gehaltsstruktur zu entlasten. Durch die Abgänge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro wurde erheblicher finanzieller Spielraum geschaffen. Hinzu kommen Transfererlöse durch Verkäufe von Alexander Nübel, Noel Aseko und Lovro Zvonarek. Auch Einnahmen aus Weiterverkaufsklauseln sowie FIFA-Ausgleichszahlungen haben die Einnahmenseite der Münchner zuletzt weiter verbessert.
Zwar stehen weiterhin einige Personalentscheidungen aus, insgesamt fällt die Zwischenbilanz des Transfersommers bislang jedoch positiv aus.

Foto: IMAGO
Im Gespräch mit der Abendzeitung München stellte Herbert Hainer nun ausdrücklich die Arbeit Eberls heraus. Vor allem die Verpflichtungen von Brown und Saibari bezeichnete der Bayern-Präsident als Erfolg.
„Max Eberl hat sicherlich einen guten Job gemacht, indem er die beiden verpflichtet hat“, erklärte Hainer. Besonders die Leistungen der beiden Neuzugänge bei der Weltmeisterschaft hätten den Verantwortlichen recht gegeben. „Beide sind sehr gut, das hat man bei der WM gesehen. Saibari hat bis zu seiner Verletzung hervorragend gespielt und in jedem Spiel ein Tor gemacht. Brown ist ein super Spieler, den wir gut gebrauchen können, der Geschwindigkeit hat und gut zum FC Bayern passt.“
Ein uneingeschränktes Bekenntnis zur langfristigen Zukunft Eberls ist diese Aussage zwar noch nicht. Dennoch dürfte das öffentliche Lob des Präsidenten als wichtiges Signal gewertet werden. Nach Informationen aus dem Vereinsumfeld soll sich zudem die interne Kommunikation unter Eberl zuletzt deutlich verbessert haben – ein Punkt, der in den vergangenen Monaten mehrfach kritisch gesehen worden war.
Ob die positive Entwicklung ausreicht, um auch die letzten Skeptiker im Aufsichtsrat zu überzeugen, wird sich nach Abschluss des Transferfensters zeigen. Die jüngsten Wochen haben Eberls Position beim FC Bayern jedoch zweifellos gestärkt.


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