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·22. März 2026
Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß über Berater: „Gibt seriöse, aber auch skrupellose“

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Spielerberater sind im Fußballkontext in den letzten Wochen und Monaten ein noch größeres Thema als vorher. Denn immer wieder sind sie es, die für Aufregung sorgen, wenn es um Transfers geht oder wenn ein Spieler mit einem Klub über einen Vertrag verhandelt.
Dass Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, ein nicht immer ideales Verhältnis zu diesen Beratern hat, ist nun auch kein Geheimnis. In der Vergangenheit bezeichnete er einen solchen gerne mal als „Piranha“, auch rund um die letztlich erfolgreiche Upamecano-Verhandlung äußerte er sich in Richtung des Spielerberaters.
Hoeneß kündigte ohnehin schon an, dass sich beim FC Bayern etwas tun werde und man nicht mehr alles mitmacht, was einem die Berater zu diktieren versuchen.
Nun hat der Bayern-Patron noch einmal nachgelegt und sich erneut in Richtung der Berater geäußert. „Wenn ein Spieler heute ins Ausland geht oder von dort kommt, braucht er einen Berater. Es gibt viele seriöse Berater, aber auch viele skrupellose. Wir müssen alle die skrupellosen Berater aussortieren“, so der Ehrenpräsident.

Foto: IMAGO
Und weiter: „Manchmal verlangen sie zehn Millionen für drei Mittagessen; das ist inakzeptabel. Der Berater sollte nicht meinen, mehr verdienen zu müssen als der Spieler. Wir haben intern auch sehr kontroverse Diskussionen zu diesem Thema geführt und werden in den kommenden Monaten versuchen, ein Konzept zu entwickeln, um dies nicht länger zu tolerieren.“
Allerdings dürfte das nicht ganz einfach werden. Schon gar nicht, wenn es ein Konzept sein soll, das auch über die Grenzen des FC Bayern hinaus funktionieren soll. Es scheint derzeit eher so zu sein, dass man sich mit den Umständen arrangieren muss und eben selbst frühzeitig versuchen muss, Vertragsgespräche so konstruktiv wie möglich zu gestalten.









































