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·30. März 2026
Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß über Kompany: „Unglaublicher Vertrauensbeweis“

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Nach einer langen und zähen Phase des Suchens hat der FC Bayern im Sommer 2024 entschieden, Vincent Kompany als neuen Trainer zu verpflichten. Ein Glücksfall, wie sich herausstellte.
Gleich im ersten Jahr wurde Kompany mit dem FC Bayern Meister, in der zweiten Saison läuft es noch viel besser. Die Meisterschaft ist Formsache, im Pokal steht man im Halbfinale und in der Champions League ist man gegen Real Madrid nicht gerade der krasse Außenseiter.
Hinzu kommt: Kompany baut die Jugend ein, hat einzelne Spieler verbessert und der Fußball insgesamt läuft und funktioniert noch besser als in der Vorsaison. Kein Wunder, dass Bayern mit ihm bis 2029 verlängerte.
In einem Gespräch mit dem kicker schwärmte Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, nun vom Coach des Rekordmeisters. Und blickte noch einmal darauf zurück, wie man ihn damals verpflichtete.
„Als wir Pep Guardiola vor Vincents Verpflichtung anriefen und ihn nach seiner Meinung fragten, meinte er, wir könnten ihn bedenkenlos nehmen. Wir waren anfangs skeptisch; er war der vierte oder fünfte Kandidat, mit dem wir sprachen. Ich denke da zunächst an Julian Nagelsmann, Ralf Rangnick, Thomas Tuchel und auch an Oliver Glasner, der gekommen wäre, wenn Crystal Palace ihn freigegeben hätte“, so Hoeneß.

Foto: Getty Images
Aber: Es gab ein Treffen, bei dem Kompany überzeugen konnte. „Vincent war Max Eberls Idee. Das erste Treffen fand im Käfer’s statt, mit Herbert Hainer, Max, Christoph Freund, Vincent und seinem Vater. Nach einer halben Stunde gab ich Max ein positives Signal; ich wusste: Das ist er“, so Hoeneß über sein damaliges Gespür.
Der Bayern-Patron traut Kompany jetzt auch ein langfristiges Engagement zu. „Wann wurde jemals ein Vertrag nach nur etwas mehr als einem Jahr verlängert? Er läuft jetzt bis 2029, das sind fünf Jahre, eine Ewigkeit im heutigen Fußball. Das war ein unglaublicher Vertrauensbeweis“, so der Ehrenpräsident.









































