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·10. März 2026

Bayern gegen Atalanta: Stanisic hat noch eine Rechnung offen

Artikelbild:Bayern gegen Atalanta: Stanisic hat noch eine Rechnung offen

Der FC Bayern startet am Dienstagabend in die K.o.-Phase der Champions League. Im Achtelfinal-Hinspiel wartet mit Atalanta Bergamo allerdings ein Gegner, der sich in den vergangenen Jahren als unangenehmer Kontrahent für deutsche Teams erwiesen hat.

Für Josip Stanisic hat das Duell mit den Italienern zudem eine ganz persönliche Bedeutung. Der Bayern-Verteidiger hat noch eine offene Rechnung mit dem Klub aus der Serie A.


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Der kroatische Nationalspieler stand im Europa-League-Finale 2024 noch im Trikot von Bayer Leverkusen auf dem Platz – gemeinsam mit seinem heutigen Bayern-Teamkollegen Jonathan Tah.

Damals setzte sich Atalanta in Dublin klar mit 3:0 durch und beendete damit die beeindruckende Serie der Werkself, die zuvor eine komplette Saison ohne Niederlage geblieben war. „Ich will auf keinen Fall noch einmal gegen Atalanta verlieren, egal ob ein Endspiel oder ein normales Spiel“, erklärte Stanisic mit Blick auf das bevorstehende Champions-League-Duell.

Die Niederlage sitzt beim Verteidiger bis heute tief.

Atalanta mit starker Bilanz gegen deutsche Klubs

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Foto: IMAGO

Der Respekt vor dem kommenden Gegner ist auch deshalb groß, weil Atalanta in den vergangenen Jahren regelmäßig gegen Bundesligisten überzeugen konnte.

Seit 2020 traf der Klub aus Bergamo neunmal auf deutsche Teams. Dabei gingen die Italiener sechsmal als Sieger vom Platz, einmal endete eine Partie unentschieden und nur zwei Spiele gingen verloren.

Einige dieser Begegnungen waren zudem deutlich: Eintracht Frankfurt musste sich beispielsweise mit 0:3 geschlagen geben, der VfB Stuttgart verlor 0:2. Lediglich Borussia Dortmund konnte in jüngerer Vergangenheit ein Duell gewinnen.

Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany hat den Gegner genau analysiert und sieht eine Mannschaft, die seit Jahren eine klare Spielidee verfolgt. „Das war ein großer Teil ihres Erfolgs über viele Jahre“, erklärte der Belgier mit Blick auf das intensive Eins-gegen-eins-Spiel der Italiener.

Für den Bayern-Coach ist deshalb klar, dass seine Mannschaft Atalanta keinesfalls unterschätzen darf. „Es ist ein Team, das daran glaubt, etwas Besonderes schaffen zu können“, betonte Kompany.

Bayern sieht sich gut vorbereitet

Die Münchner sind jedoch überzeugt, auf die Spielweise der Italiener vorbereitet zu sein. Auch Stanisic sieht Parallelen zur Trainingsarbeit beim Rekordmeister. „Wir wissen, dass ein starker Gegner auf uns zukommt, der übers ganze Feld Eins gegen Eins spielt und Vollgas gibt“, erklärte der Verteidiger.

Gleichzeitig sieht er darin aber keinen großen Nachteil für sein Team: „Wir geben seit eineinhalb Jahren im Training jeden Tag Vollgas und spielen Eins gegen Eins – das ist für uns nichts Neues.“

Taktisch erkennt Kompany zudem Ähnlichkeiten zwischen Atalanta und Borussia Dortmund. Die Italiener agieren im Ballbesitz häufig mit einer Dreierkette und suchen über ihre Außenbahnen immer wieder den Weg in die Tiefe.

Gegen den BVB konnten die Bayern in dieser Saison bereits Lösungen finden und gewannen das Duell mit 3:2.

Mit Blick auf die starke Saison des Rekordmeisters und die positive Bilanz gegen italienische Teams gehen die Münchner zwar als Favorit in das Achtelfinale. Dennoch erwartet Kompany eine anspruchsvolle Partie. „Jeder Fußballexperte weiß, dass es ein interessantes Spiel werden wird“, erklärte der Bayern-Coach.

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