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·8. Januar 2026
Bayern macht Druck: Dieser Profi soll im Winter gehen

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·8. Januar 2026

Nach internen Spannungen und sportlicher Bedeutungslosigkeit steht Sacha Boey beim FC Bayern vor dem Abschied. Der Klub will den Franzosen offenbar schon im Winter endgültig abgeben.
Beim FC Bayern München deutet vieles auf ein baldiges Ende des Kapitels Sacha Boey hin. Der 25-Jährige spielt sportlich kaum noch eine Rolle – und auch intern scheint das Vertrauen in ihn weitgehend aufgebraucht zu sein. Nach Informationen der Bild soll der Rechtsverteidiger den Klub möglichst schon in diesem Winter verlassen, am liebsten dauerhaft.
Besonders deutlich wurde Sportvorstand Max Eberl in dieser Woche, als er Boey öffentlich einen Wechsel nahelegte. Mit Blick auf die personelle Situation in der Defensive sagte er: "Wenn Hiroki (Ito, Anm. d. Red.) und Phonzy (Alphonso Davies) wieder da sind, haben wir Außenverteidiger en masse und von sehr hoher Qualität. Und dann kann es eben für den ein oder anderen Spieler sehr schwer werden." Zwischen den Zeilen war klar zu hören: Für Boey dürfte es beim Rekordmeister eng werden.
Dabei hatte der Franzose zu Saisonbeginn noch Hoffnungen geweckt. In den ersten neun Bundesligaspielen stand er neunmal auf dem Platz, ehe er zunehmend aus dem Blickfeld von Trainer Vincent Kompany verschwand. Seit Anfang November kam Boey nicht mehr zum Einsatz, zuletzt fehlte er sogar komplett im Kader. Offiziell wurde dies mit Krankheit begründet – doch laut der Münchner Abendzeitung hat es hinter den Kulissen deutlich geknirscht.
Denn offenbar ist Kompany mit der Einstellung des Spielers unzufrieden. Ein Vorfall während eines Spiels sorgte demnach für besonderen Ärger: Boey ließ sich vor einer geplanten Einwechslung zu viel Zeit, woraufhin der Trainer kurzerhand reagierte und auf den Wechsel verzichtete. Seitdem gilt das Verhältnis zwischen Coach und Spieler als belastet.
Auch auf der Führungsetage hat sich die Geduld offenbar erschöpft. Wie die Bild berichtet, ist der FC Bayern inzwischen nicht einmal mehr zu einem Leihgeschäft bereit. Stattdessen soll Boey möglichst verkauft werden – selbst wenn das eine niedrigere Ablöse bedeutet. Hauptziel: den Verteidiger von der Gehaltsliste zu bekommen.Ganz ohne Optionen ist der Franzose jedoch nicht.
Sky zufolge wird Crystal Palace seit Wochen als möglicher Interessent gehandelt. Zudem soll auch Galatasaray Istanbul die Situation genau verfolgen. Der türkische Spitzenklub hatte Boey erst 2024 für rund 30 Millionen Euro nach München ziehen lassen.









































