FCBinside.de
·2. Februar 2026
Bayern macht Kasse: Zaragoza-Deal mit der Roma wird zum lukrativen Ausweg

In partnership with
Yahoo sportsFCBinside.de
·2. Februar 2026

Der FC Bayern hat für einen seiner größten Transfer-Flops der vergangenen Jahre doch noch eine wirtschaftlich saubere Lösung gefunden. Bryan Zaragoza verlässt Celta Vigo vorzeitig und wird an die AS Rom weiterverliehen – ein Deal, der sich für alle Beteiligten auszahlt, insbesondere für den deutschen Rekordmeister.
Als der FC Bayern im Winter 2024 insgesamt rund 17 Millionen Euro für Bryan Zaragoza an den FC Granada überwies, waren die Erwartungen hoch. Der flinke Flügelspieler galt als Überraschungscoup mit großem Entwicklungspotenzial. Sportlich ging diese Rechnung jedoch nie auf. Zaragoza kam in München lediglich auf sieben Pflichtspiele, blieb ohne Torbeteiligung und spielte unter mehreren Trainern keine Rolle.
Bereits nach einem halben Jahr war klar, dass der Spanier beim FC Bayern keine Perspektive hat. Es folgten Leihen zurück nach Spanien, zunächst zu CA Osasuna, anschließend zu Celta Vigo. Auch dort blieb Zaragoza hinter den Erwartungen zurück. Beim aktuellen Tabellensiebten der La Liga pendelte der 24-Jährige zwischen Startelf und Joker-Rolle, erzielte in 26 Pflichtspielen lediglich zwei Tore und bereitete vier weitere vor.
Trotz dieser überschaubaren Ausbeute ist das Interesse an Zaragoza ungebrochen. Wie unter anderem Sky, BILD und Transfer-Experte Fabrizio Romano berichten, hat sich die AS Rom die Dienste des Offensivspielers gesichert. Der Wechsel soll noch am Deadline Day über die Bühne gehen, zwischen Spieler, Klubs und Beratern besteht Einigkeit. Der Spieler befindet sich bereits in Rom, um den Deal abzuschließen.

Foto: IMAGO
Für den FC Bayern erweist sich der Transfer als überraschend lukrativ. Zunächst zahlt die AS Rom eine Entschädigung an Celta Vigo für den vorzeitigen Abbruch der Leihe. Anschließend übernimmt der Serie-A-Klub – wie zuvor Celta – das komplette Gehalt von Zaragoza. Zudem fließt eine Leihgebühr in Höhe von rund drei Millionen Euro nach München, exakt jener Betrag, den Celta zuvor an den FCB überwiesen hatte.
Auch die Kaufoption spricht aus Bayern-Sicht für eine saubere Lösung. Während Celta Vigo eine Kaufoption über zwölf Millionen Euro besaß, soll diese bei der Roma nun bei rund 13,5 Millionen Euro liegen. Nach Informationen der BILD könnte sich diese Klausel sogar in eine Kaufpflicht umwandeln, sollte Zaragoza mindestens 50 Prozent der möglichen Einsatzminuten in den verbleibenden Saisonspielen absolvieren.
Zaragozas Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis Sommer 2029. Dennoch deutet alles darauf hin, dass eine Rückkehr nach München ausgeschlossen ist. Sportlich spielte der Spanier zuletzt keinerlei Rolle in den Planungen, wirtschaftlich wäre ein fester Verkauf die sinnvollste Lösung.
Für den Spieler selbst ist der Schritt nach Rom eine neue Chance. Die Serie A, ein ambitionierter Klub und die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten ermöglichen Zaragoza, seine Karriere neu auszurichten. Auch Celta Vigo profitiert von der Entschädigung, während die Roma einen flexibel einsetzbaren Offensivspieler mit Perspektive erhält.








































