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·26. September 2026
Bayern sondiert Dahmen als mögliche neue Nummer zwei

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Der FC Bayern beschäftigt sich einem Bericht des „Bild“-Podcasts „Bayern Insider“ zufolge bereits mit einer möglichen künftigen Nummer zwei im Tor. Ganz oben auf der internen Liste soll dabei Finn Dahmen vom FC Augsburg stehen. Auch der „kicker“ nennt den 28-Jährigen als einen der an der Säbener Straße diskutierten Namen.
Dahmen bringe genau das Anforderungsprofil mit, das die Münchner für die Rolle suchen: mittleres Torwart-Alter, viel Bundesliga-Erfahrung und im kommenden Sommer möglicherweise ablösefrei, da sein Vertrag in Augsburg 2027 ausläuft. Mehrere Berichte ziehen dabei den Vergleich zum Wechsel von Sven Ulreich, der 2015 unter ganz ähnlichen Voraussetzungen nach München kam. Dahmen bringt bislang 101 Bundesligaspiele mit und wird mit einem Marktwert von 12 Millionen Euro als viertwertvollster deutscher Torhüter geführt.
Konkrete Gespräche zwischen Bayern und Dahmen beziehungsweise dem FC Augsburg soll es bislang nicht gegeben haben, es handele sich um interne Überlegungen. Ob Dahmen bereit wäre, seinen Status als klare Nummer eins in Augsburg für die Herausforderer-Rolle in München aufzugeben, gilt als offene Frage, zumal regelmäßige Spielpraxis auch mit Blick auf seine Ambitionen in der Nationalmannschaft ein wichtiger Faktor sein dürfte.
Als weitere Option wird Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln genannt, der bei den Bayern allerdings niedriger eingestuft werde als Dahmen. Anders als bei Dahmen ist Schwäbes Vertragssituation zudem weniger eindeutig: Sein Arbeitspapier in Köln enthält Berichten zufolge eine Klausel, die nach 20 Pflichtspieleinsätzen eine automatische Verlängerung auslöst, wodurch ein Auslaufen des Vertrags 2027 keineswegs sicher ist.
Auslöser der Überlegungen ist die weiterhin offene Zukunft von Kapitän Manuel Neuer und Ersatzmann Sven Ulreich, die beide zuletzt öffentlich ein mögliches Karriereende zum Saisonende angedeutet hatten, nachdem sie ihre Verträge zuvor parallel um jeweils ein Jahr verlängert hatten. Als Neuers Nachfolger gilt längst Jonas Urbig, der seit seinem Wechsel von Köln in dieser Saison bereits zweimal zum Einsatz kam und weiter aufgebaut werden soll. Die Überlegung hinter der Suche nach einem erfahrenen Backup ist klar: Sollte Neuer aufhören, soll Urbig nicht durch einen weiteren Torhüter mit eigenen Ansprüchen auf den Stammplatz blockiert werden. Für die Rolle als perspektivische Nummer drei gilt zudem das erst 16 Jahre alte Bayern-Eigengewächs Leonard Prescott als langfristige interne Option.
Dahmen ist nicht der erste Bundesliga-Torhüter, der in diesem Zusammenhang mit Bayern in Verbindung gebracht wurde. Zuvor waren bereits Daniel Heuer Fernandes vom Hamburger SV und Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim als mögliche Kandidaten gehandelt worden.
Öffentlichkeitswirksam verstärkt wird die Personalie derzeit durch Dahmens Rolle im Nationalteam. Bundestrainer Jürgen Klopp hat ihn für beide Wochen der laufenden Länderspielpause nominiert, obwohl er bislang auf sein Debüt wartet. Klopp begründete dies damit, einen „hochtalentierten Torwart“ gerne etwas länger beobachten zu wollen.







































