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·26. Februar 2026
Bayern-Star in der Kritik! Muss Kimmich gegen Dortmund auf die Bank?

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·26. Februar 2026

Joshua Kimmich ist beim FC Bayern seit Jahren gesetzt. Doch vor dem Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund mehren sich die Stimmen, die dem Dauerbrenner eine Pause empfehlen. Ausgerechnet ein früherer Münchner bringt nun einen Bankplatz ins Spiel.
Thomas Helmer, einst selbst Abwehrchef beim Rekordmeister, sieht beim aktuellen Bayern-Kapitän eine leichte Formdelle. Im Interview mit der tz verwies er auf die Szene beim 3:2 gegen Eintracht Frankfurt, als Kimmich beim Stand von 3:1 einen riskanten Querpass spielte, der letztlich zum Anschlusstreffer durch Arnaud Kalimuendo führte.
„In die Mitte spielen darf er nicht. Das weiß er selbst“, sagte Helmer – schob jedoch hinterher: „Das passiert ihm aber auch extrem selten.“

Foto: IMAGO
Grundsätzlich wolle er Kimmich keinen Vorwurf machen. Vielmehr erkenne er Anzeichen von Überbelastung. „Es ist eine normale Delle, wenn man überhaupt davon sprechen kann. Und die sei ihm auch mal zugestanden“, erklärte Helmer.
Dennoch stellte er eine entscheidende Frage in den Raum: Würde Kimmich eine Pause guttun? „Er hat viele Spiele gemacht. Er will ja immer spielen. Das ist eher das Problem. Manchmal muss man ihm sagen: Nimm dich mal raus.“
Tatsächlich zählt Kimmich auch in dieser Saison wieder zu den Dauerbrennern im Team von Vincent Kompany. Kaum ein Spiel verpasst, kaum eine Pause erhalten – körperlich wie mental eine enorme Belastung.
Gerade jetzt, in der entscheidenden Phase der Saison, fordert Helmer maximale Konzentration. „Jetzt geht die titelentscheidende Phase der Saison los. Vor allem in der K.o.-Phase der Champions League ist es wichtig, dass man voll da ist. Hinzu kommt Leverkusen im Halbfinale des DFB-Pokals“, mahnte er.
Zwar bescheinigt Helmer dem FC Bayern insgesamt eine „überragende Saison“, doch zuletzt habe das Team in der Bundesliga bei Führungen nachgelassen. „Sie haben schon viele Spiele in den Beinen. Dann lässt man nach. Da wird man mal unaufmerksamer, man bekommt auch Gegentore.“
Ob Vincent Kompany im Signal Iduna Park tatsächlich auf seinen Chefstrategen verzichtet, ist eher unwahrscheinlich. Klar ist jedoch: Die Belastungssteuerung wird in den kommenden Wochen zu einem entscheidenden Faktor – auch bei Kimmich.







































