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·8. Mai 2026
Bayern und Vlahovic: Transfer-Poker nimmt Fahrt auf

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·8. Mai 2026

Der FC Bayern beschäftigt sich offenbar intensiv mit Dusan Vlahovic. Der Stürmer von Juventus Turin gilt bei den Münchnern als möglicher Backup-Kandidat für Harry Kane. Nun kommt spürbar Bewegung in die Personalie – und die Ausgangslage könnte für den Rekordmeister durchaus interessant werden.
Die Situation rund um Dusan Vlahovic entwickelt sich bei Juventus Turin zunehmend kompliziert. Der Vertrag des serbischen Nationalspielers läuft im kommenden Sommer aus und eine Verlängerung scheint aktuell alles andere als sicher.
Wie mehrere italienische Medien zuletzt berichteten, gibt es zwar weiterhin Gespräche zwischen Juventus und der Spielerseite, doch eine Einigung rückt offenbar immer weiter in die Ferne.
Besonders problematisch aus Sicht der Italiener: Juventus hatte einst mehr als 80 Millionen Euro für Vlahovic bezahlt. Jetzt droht der Angreifer möglicherweise, ablösefrei zu wechseln.
Laut der Gazzetta dello Sport spitzt sich der Poker inzwischen deutlich zu. Demnach ist Juventus nur noch bereit, dem Stürmer etwa die Hälfte seines bisherigen Nettogehalts von rund zwölf Millionen Euro anzubieten.
Genau das soll Vlahovic derzeit zögern lassen. Der Serbe möchte offenbar zunächst abwarten, welche Topklubs konkret in den Transferpoker einsteigen.
Neben dem FC Bayern sollen unter anderem auch die AC Mailand und weitere Vereine Interesse angemeldet haben.

Foto: IMAGO
Für den FC Bayern entwickelt sich die Lage damit durchaus interessant. Die Münchner suchen weiterhin nach einem verlässlichen Backup für Harry Kane – und Vlahovic passt offenbar gut in das gesuchte Profil.
Besonders spannend: Laut dem Bericht kann sich der serbische Nationalspieler einen Wechsel nach München sehr gut vorstellen. Zudem soll er grundsätzlich bereit sein, beim FC Bayern zunächst die Rolle eines Rotationsspielers einzunehmen.
Genau das macht die Personalie für die Bayern-Verantwortlichen attraktiv. Gesucht wird intern offenbar ein physisch starker, hungriger Angreifer, der Kane entlasten kann, ohne sofort einen Stammplatz zu fordern.
Auch finanziell könnte sich ein Deal als sinnvoll erweisen. Zwar würden die Bayern Vlahovic vermutlich ebenfalls kein Spitzengehalt auf Juve-Niveau zahlen, dafür könnte der Stürmer im Falle eines ablösefreien Wechsels ein attraktives Handgeld kassieren.
Im Vergleich zu anderen Optionen erscheint Vlahovic damit zunehmend realistischer. Nicolas Jackson, der zuletzt ebenfalls als möglicher Kane-Backup gehandelt wurde, soll beispielsweise deutlich teurer werden. Chelsea fordert laut Berichten mehr als 60 Millionen Euro für den Angreifer.
Deshalb könnte der FC Bayern nun versuchen, die Gespräche mit dem Umfeld von Vlahovic zu intensivieren. Laut den aktuellen Entwicklungen wäre es jedenfalls keine Überraschung mehr, wenn die Münchner zeitnah konkreter werden würden.
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