DFB-Frauen
·20. Februar 2026
Bayern vor Gipfeltreffen mit Wolfsburg: "Kein Finale"

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Spitzenspiel am 19. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga: Wenn am Sonntag (ab 16.20 Uhr, live im ZDF, auf MagentaSport und DAZN) Titelverteidiger und Spitzenreiter FC Bayern München den VfL Wolfsburg zu Gast hat, will Bayern-Trainer José Barcala den komfortablen Vorsprung nicht überbewerten. "Das Spiel ist definitiv kein Finale, es ist ein weiteres im gesamten Wettbewerb. Wir sind in einer guten Position, aber das ist egal, wenn die Partie startet", erklärte der Spanier mit Blick auf das Gipfeltreffen mit dem Tabellenzweiten.
Bereits jetzt beträgt der Vorsprung der deutschen Double-Gewinnerinnen auf den Verfolger aus Wolfsburg elf Punkte, wobei München ein Spiel mehr bestritten hat. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, eine gute Leistung abzurufen. Das können wir kontrollieren", betont Barcala.
Beide Teams starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Wolfsburg war erst am Donnerstagabend im Play-off-Rückspiel der Champions League bei Juventus Turin gefordert gewesen und hatte den Einzug ins Viertelfinale mit einem 2:0 (1:0) perfekt gemacht. Die Münchnerinnen hatten sich den Umweg über die Zwischenrunde in der Königsklasse gespart, zudem war am Montag das Ligaspiel bei Werder Bremen witterungsbedingt ausgefallen.
"Ich glaube schon, dass es ein kleiner Vorteil ist, dass wir frische Beine haben", sagte Mittelfeldspielerin Barbara Dunst. Die Wolfsburgerinnen hätten ein "sehr, sehr intensives Spiel" hinter sich, hinzu kämen die Reisestrapazen. Dafür seien die Münchnerinnen nicht so gut im Rhythmus: "Ich glaube, das wird am Sonntag spannend werden, wer ganz schnell und frisch ins Spiel startet."
VfL-Trainer Stephan Lerch schob nach der nervenaufreibenden Zitterpartie in der Champions League alle Gedanken an die nächste Herausforderung beiseite. Ein bisschen zu feiern, sei "absolut in Ordnung", betonte der stolze Coach mit Blick auf das hart erkämpfte Viertelfinal-Ticket in der Königsklasse: "Ich habe es auch der Mannschaft gesagt, bitte singt, tanzt - was auch immer. Den Moment einfach genießen." Allzu viel Zeit können sich die Wölfinnen dabei aber nicht lassen.
Ob am Sonntag auf Wolfsburger Seite wieder die zuletzt angeschlagenen Alexandra Popp, Lena Lattwein und Sophia Kleinherne mitwirken können, ist noch offen.









































