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·9. Juli 2026
Bayerns Bischof profitiert von zwei Abgängen und könnte wichtiger denn je werden

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Tom Bischof wird in seiner zweiten Saison beim FC Bayern München eine deutlich größere Rolle einnehmen. Der 21-Jährige soll die Lücken füllen, die Leon Goretzka und Raphael Guerreiro nach ihrem Abgang hinterlassen haben.
Wie der kicker berichtet, plant Trainer Vincent Kompany mit Bischof als Backup auf der Sechs und auf der linken Abwehrseite. Goretzka und Guerreiro hatten in der vergangenen Saison als Ergänzungsspieler noch regelmäßig Einsätze gesammelt und Bischof dabei teilweise den Weg versperrt. Mit ihrem Weggang öffnet sich für den deutschen Mittelfeldspieler nun automatisch mehr Spielraum im Kader.
Bischof kam in der abgelaufenen Saison zwar auf 38 Pflichtspieleinsätze für den Rekordmeister, stand dabei aber überwiegend als Einwechselspieler auf dem Platz. Das soll sich ändern, auch wenn der Weg zur Stammelf noch weit ist. Auf der linken Abwehrseite wird Neuzugang Nathaniel Brown zunächst um den Platz hinter Alphonso Davies kämpfen, auf der Sechs gelten Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic als gesetzt.
Der Plan hat für den FC Bayern auch einen finanziellen Reiz. Weil Bischof beide Positionen abdecken kann, muss der Verein keine zwei weiteren Backup-Spieler verpflichten und spart das entsprechende Budget für andere Kaderbaustellen. Bischof selbst war im Sommer 2025 für lediglich 300.000 Euro von der TSG Hoffenheim nach München gewechselt.







































