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·4. August 2026

Bayerns Trumpf heißt Flexibilität: Kompany-Plan geht immer mehr auf

Artikelbild:Bayerns Trumpf heißt Flexibilität: Kompany-Plan geht immer mehr auf

Der FC Bayern verfolgt bei seiner Kaderplanung einen klaren Ansatz: Qualität statt Quantität – und maximale Flexibilität. Mit den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari haben die Münchner ihren Kader gezielt verstärkt, ohne ihn unnötig zu vergrößern. Immer deutlicher wird dabei, welche Philosophie Sportvorstand Max Eberl und Trainer Vincent Kompany verfolgen.

Während die Bayern in diesem Sommer bislang nur zwei externe Neuzugänge verpflichtet haben, sollen auf der anderen Seite mit João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza gleich mehrere Spieler den Verein verlassen. Für Vincent Kompany passt diese Strategie perfekt zur sportlichen Ausrichtung.


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Mit Brown hat der Rekordmeister einen Spieler verpflichtet, der mehrere Positionen bekleiden kann. Der deutsche Nationalspieler ist sowohl auf der linken als auch auf der rechten Abwehrseite einsetzbar und kann zudem im zentralen Mittelfeld aushelfen. Auch Ismael Saibari bringt enorme Variabilität mit und kann im offensiven Mittelfeld, auf den Flügeln oder im Sturm spielen.

Genau diese Vielseitigkeit ist inzwischen ein zentrales Auswahlkriterium bei der Kaderplanung. Im Gegensatz dazu gelten Palhinha, Boey und Zaragoza als Spezialisten für jeweils eine Position – und gehören gleichzeitig zu den Spielern, die den Verein noch verlassen sollen.

Vincent Kompany stellte klar, dass er den eingeschlagenen Kurs des Vereins voll unterstützt. „Der Klub hat ein klares Statement abgegeben, da sind wir auf einer gemeinsamen Linie“, erklärte der Belgier mit Blick auf die Verkaufskandidaten.

Laimer könnte wieder ins Mittelfeld rücken

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Ein Profiteur dieser Entwicklung könnte Konrad Laimer werden. Der Österreicher überzeugte in der vergangenen Saison als Rechtsverteidiger, verfügt jedoch über die Fähigkeit, nahezu jede Rolle im zentralen oder defensiven Bereich zu übernehmen.

Entsprechend offen zeigte sich der 29-Jährige selbst hinsichtlich seiner Zukunft auf dem Spielfeld. „Wahrscheinlich gibt es nur noch zwei Positionen, auf denen ich spielen werde – wo ich mich auch sehr wohlfühle. Vielleicht aber auch nur eine oder wieder vier oder fünf. Ich habe keine Ahnung“, sagte Laimer mit einem Lächeln.

Seine grundsätzliche Haltung hat sich dabei nicht verändert: „Ich fühle mich auf vielen Positionen wohl. Rechts hinten und links hinten – ich denke, ich kann auf beiden Positionen mit meinem Spielstil der Mannschaft viel geben. Wenn es mal wieder woanders sein sollte, wäre es auch kein Problem. Wo ich spiele, ist mir egal – Hauptsache auf dem Platz.“

Mit Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und dem wohl bald fest verpflichteten Bara Sapoko Ndiaye verfügt der FC Bayern zwar über mehrere Optionen im zentralen Mittelfeld. Dennoch könnte Laimer im Laufe der Saison wieder häufiger auf seine eigentliche Stammposition zurückkehren – insbesondere dann, wenn Verletzungen oder Belastungssteuerung eine größere Rotation erforderlich machen.

Die Bayern schaffen sich damit immer mehr taktische Möglichkeiten. Ein kleiner, aber extrem variabel einsetzbarer Kader soll Vincent Kompany die Flexibilität geben, je nach Gegner und Spielsituation unterschiedliche Lösungen zu wählen – eine Philosophie, die Max Eberl zuletzt selbst als zentrales Ziel der Kaderplanung bezeichnet hatte.

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