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·14. März 2026
Bei Hecking-Premiere: Wolfsburg holt Punkt bei starken Hoffenheimern

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·14. März 2026

Matchday | Der VfL Wolfsburg hat im ersten Spiel der zweiten Amtszeit von Trainer Dieter Hecking einen Punkt geholt. Beim Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim erkämpften sich die Niedersachsen ein 1:1-Unentschieden – warten damit aber weiterhin auf den ersten Sieg in der Rückrunde.
Nach der Pause blieb Hoffenheim die spielbestimmende Mannschaft und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Wolfsburg konzentrierte sich vor allem auf die Defensive und kam offensiv lange kaum zur Entlastung.
Umso überraschender fiel die Führung für die Gäste: Nach einer Ecke von Eriksen stieg Konstantinos Koulierakis in der 65. Minute am höchsten und köpfte den Ball zur Wolfsburger Führung ins Tor.
Die Hausherren reagierten danach mit mehr Druck. Zunächst scheiterte Andrej Kramarić noch an VfL-Keeper Kamil Grabara, der stark parierte. In der Schlussphase wurde der Druck der Kraichgauer jedoch zu groß: In der 83. Minute verwertete Grischa Prömel eine Flanke per Kopf zum 1:1-Ausgleich.
Am Ende blieb es beim Remis, mit dem Wolfsburg zumindest einen Punkt aus Sinsheim mitnimmt. Für den VfL geht es am kommenden Samstag zuhause gegen den SV Werder Bremen weiter, während Hoffenheim zuvor bei RB Leipzig antreten muss.
Startelf: So ließ Hecking beginnen
Im Tor beginnt Grabara. Davor setzt Hecking auf eine Dreier-Abwehrkette mit Koulierakis, Jenz und Belocian. Auf den Flügeln sollen Kumbedi und Maehle für Tempo sorgen, während im Zentrum Eriksen und Vinicius Souza die Balance herstellen sollen. In der Offensive vertraut der neue Coach auf Lindström, Pejcinovic und Amoura.
Startelf: Grabara – Koulierakis, Jenz, Belocian – Kumbedi, Eriksen, Vinicius Souza, Maehle – Lindström, Pejcinovic, Amoura.
Bank: Pervan (Tor), Vavro, Shiogai, Majer, Daghim, Adjetey, Wind, Gerhardt und Wimmer.
Eine besondere Personalie ist Joakim Maehle. Der dänische Nationalspieler kehrt nach längerer Verletzungspause zurück – und steht sofort wieder in der Anfangsformation. Hecking setzt damit direkt auf Erfahrung und Dynamik auf der linken Seite.
Der Ausfall von Kapitän Arnold zwingt den Trainer ohnehin zu Anpassungen im Mittelfeld. Mit Eriksen und Vinicius Souza übernimmt ein neues Duo die zentrale Rolle im Spiel der Wolfsburger.
Auch auf der Ersatzbank hat Hecking einige Optionen. Mit Spielern wie Lovro Majer, Patrick Wimmer, Daghim und Jonas Wind stehen mehrere offensive Alternativen bereit, die im Verlauf der Partie neue Impulse setzen können.
Der VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt. Vor einer Woche hatte der VfL zum zweiten Mal in dieser Saison seinen Trainer gewechselt. Dieter Hecking soll die Wölfe vor dem Abstieg in die 2. Liga bewahren. Doch gleich die erste Aufgabe ist schwer: Es geht gegen die Champions-League-Aspiranten aus Hoffenheim – und das auswärts.
Hecking weiß, dass die aktuelle Tabellenlage an der Mannschaft nagt. Entscheidend sei nun, dass die Spieler wieder Vertrauen in ihre eigene Stärke gewinnen – Worte allein würden dafür allerdings nicht reichen.
Ein Blick in die Vergangenheit macht jedoch Mut: Als Hecking 2013 erstmals Trainer der Wolfsburger wurde, startete er mit einem 2:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgart. Damals führte er den Klub später aus der Abstiegszone – und wenige Jahre danach sogar zum Triumph im DFB-Pokal.
Auch zuletzt konnte Wolfsburg in Sinsheim bestehen: In der vergangenen Saison gelang durch ein Tor von Mohammed Amoura ein wichtiger 1:0-Auswärtssieg.
TSG-Trainer Christian Ilzer erwartet durch den Trainerwechsel neue Energie beim Gegner, will den Fokus aber auf die eigene Mannschaft legen. Seine Analyseabteilung habe sich intensiv mit dem neuen Wolfsburger Ansatz beschäftigt.
Allerdings muss Hoffenheim auf mehrere Spieler verzichten: Valentin Gendrey, Adam Hlozek und Koki Machida fallen verletzungsbedingt aus.









































