Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“ | OneFootball

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·23. Januar 2026

Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

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Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

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Simon Bartsch

23 Januar, 2026

Mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Kölner bereits einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Und das offenbar erfolgreich, der Engländer macht seine Sache jedenfalls bislang sehr gut. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

Drei Spiele, drei Mal Startelf, drei Mal komplett überzeugt. Er ist schon jetzt einer der großen Gewinner des Winters, auch wenn eine Verletzung den Abwehrspieler ein wenig ausbremste. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

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Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)

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Ein Spiel in der gesamten Rückrunde, 20 Jahre alt – eigentlich deutete bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey viel auf eine mit Perspektive hin. Dass der Innenverteidiger bei den Geißböcken in nur drei Spielen eine tragende Rolle der Kölner Hintermannschaft übernehmen würde, war so zumindest nicht abzusehen. Doch der Engländer ist schon jetzt gefühlt der Gewinner des Winter-Transferfensters – obwohl noch gar nicht feststeht, ob die Kölner noch einmal nachlegen wollen oder werden. Denn durch die Leistungsexplosion stellt sich zumindest die Frage, ob der FC überhaupt noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten muss. Angedacht war ein Routinier der Markte Sebastiaan Bornauw. Doch „JSP“ ist bereits voll in die Mannschaft integriert, war in den vergangenen drei Spielen ein Leistungsträger.

„Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste“

Dementsprechend positiv fällt auch das erste Fazit des Engländers aus. „Ich bin von Spiel zu Spiel besser reingekommen und bin glücklich über diese erste Woche“, sagte Simpson-Pusey nun in einem Interview auf „fc.de„. „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern – aber ich hatte das Gefühl, dass ich gut damit umgehen kann. Der Trainer hatte mir schon angekündigt, dass er mich ins kalte Wasser werfen würde.“ Das war gegen Heidenheim, keine Woche nach seiner Verpflichtung. Die Erwartungshaltung ist in Köln bekanntlich keine kleine, doch der Abwehrspieler hat umgehend überzeugt und war somit auch wieder für die Begegnung gegen die Bayer gesetzt und dort ging es gegen den Kapitän seines Heimatlandes. „Das war verrückt“, so Simpson-Pusey. „Er ist natürlich ein richtig guter Stürmer, den man durch das Zurückfallen nicht dauernd decken kann.“

Einen Treffer erzielte der Stürmer jedenfalls nicht. Dennoch ist dem 20-Jährigen ein anderer Moment besonders in Erinnerung geblieben. „Als Ragy das zweite Tor am Samstag gemacht hat. Es war verbunden mit einer großen Erleichterung, weil das Team länger nicht gewonnen hatte“, sagte Simpson-Pusey. „Zudem war es mein erster Sieg mit dem FC.“ Dass der Innenverteidiger qualitativ das Zeug für die Bundesliga hat, kommt aber nicht von ungefähr. Der Weg bei Manchester City macht sich natürlich bezahlt. „Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste, was du als junger Spieler bekommen kannst. Du lernst, was einen guten Fußballer ausmacht – technisch, taktisch“, sagt der Engländer. „Das hilft dir später, auch wenn du verliehen wirst oder den Club verlässt. Denn immer mehr Teams wollen so spielen wie die großen Teams. Und wenn du mit Pep arbeitest, lernst du so viel.“

„Ich war ziemlich nervös“

Das Debüt für die „Sky Blues“ gegen Tottenham ist auch deswegen noch immer präsent. „Es war der letzte Wechsel, ich saß auf der Bank und hörte ihn plötzlich meinen Namen rufen. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte. Ich wollte das Aufwärmshirt ausziehen, aber es ging nicht runter. Als ich endlich an der Linie stand, war ich ziemlich nervös“, sagt Simpson-Pusey. Nicht ganz so positiv dürften dagegen die Erinnerungen an seine Zeit bei Celtic Glasgow sein. Der Innenverteidiger kam so wie gar nicht zum Einsatz. „Auch wenn es fußballerisch für mich nicht gut lief, war die Zeit bei Celtic aber eine wertvolle Erfahrung für mich“, sagt der Engländer. „Ich habe gelernt, dass im Fußball nicht immer alles reibungslos läuft, man aber dranbleiben muss.“

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