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·12. März 2026

Bei Trennung von Eberl: Das wäre der Boss-Plan der Bayern

Artikelbild:Bei Trennung von Eberl: Das wäre der Boss-Plan der Bayern

Beim FC Bayern wird hinter den Kulissen weiter über die Zukunft von Max Eberl diskutiert. Für den Fall, dass der Sportvorstand keinen neuen Vertrag erhält, scheint es intern bereits ein mögliches Nachfolge-Szenario zu geben.

Die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern bleibt weiter offen. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch intern beschäftigen sich die Verantwortlichen offenbar längst mit der Frage, wie die sportliche Führung in Zukunft aufgestellt sein soll.


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Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, gibt es für den Fall, dass Eberl keinen neuen Vertrag erhält, bereits Überlegungen für eine Nachfolge-Lösung. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der internen Struktur und weniger auf einem externen prominenten Namen.

Dem Bericht zufolge wäre es ein denkbares Szenario, dass Christoph Freund im Klub weiter aufgewertet wird und künftig noch mehr Verantwortung übernimmt. Der Sportdirektor genießt intern offenbar großes Vertrauen und wird an der Säbener Straße als wichtiger Baustein der sportlichen Führung gesehen.

Freund arbeitet seit 2023 für den FC Bayern und kümmert sich vor allem um Kaderplanung, Scouting und die Entwicklung rund um den Campus. Sollte Eberl den Klub tatsächlich verlassen, könnte der Österreicher in der sportlichen Hierarchie weiter aufrücken.

Parallel dazu könnte auch Vorstandschef Jan-Christian Dreesen eine noch wichtigere Rolle in der strategischen Steuerung der sportlichen Entscheidungen einnehmen. Laut dem Bericht gilt es als möglich, dass die Aufgaben zwischen Dreesen und Freund stärker gebündelt werden, anstatt einen externen Sportvorstand zu verpflichten.

Damit würde sich die Führungsstruktur beim FC Bayern verändern, ohne dass zwingend ein externer Nachfolger verpflichtet werden müsste.

Eberls Zukunft bleibt eine offene Frage

Dass die Personalie Eberl derzeit so intensiv diskutiert wird, kommt nicht völlig überraschend. Bereits die Sport BILD hatte zuletzt berichtet, dass seine Chancen auf eine Vertragsverlängerung aktuell nur bei etwa 50:50 liegen sollen.

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Foto: IMAGO

Dabei fällt die sportliche Bilanz des 52-Jährigen durchaus positiv aus. Der FC Bayern spielt eine starke Saison, ist in der Bundesliga auf Meisterkurs, steht im Halbfinale des DFB-Pokals und darf sich auch in der Champions League weiter Hoffnungen machen.

Zudem werden mehrere Personalentscheidungen des Sportvorstands intern als gelungen bewertet. Die Verpflichtung von Vincent Kompany hat sich bislang ausgezahlt, auch Transfers wie Michael Olise, Luis Diaz und Jonathan Tah werden inzwischen positiv eingeordnet.

Trotzdem bleibt die Zukunft von Eberl offen. Klar ist nur: Sollte es am Ende tatsächlich zu keiner Verlängerung kommen, hat man beim FC Bayern offenbar bereits einen Plan im Kopf.

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