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·19. Juni 2026
Beinbruch bei der WM – Müller und Hummels halten Rot für falsch

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·19. Juni 2026

Die schwere Verletzung von Ismael Koné sorgte bei der Weltmeisterschaft für große Emotionen. Nicht alle sind jedoch der Meinung, dass der Schiedsrichter gegenüber dem Verursacher des Fouls die richtige Entscheidung getroffen hat.
Das Spiel zwischen Kanada und Katar endete mit einem deutlichen Sieg der Nordamerikaner, doch am meisten wird über die Szene mit Ismael Koné gesprochen. Der Mittelfeldspieler erlitt nach einem Zusammenprall mit Aassim Omer Madibo einen Beinbruch und wurde direkt vom Spielfeld ins Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde.
Der Schiedsrichter zeigte dem Nationalspieler Katars ohne Zögern die Rote Karte. Während viele Beobachter keine Zweifel an dieser Entscheidung hatten, vertraten Thomas Müller und Mats Hummels eine andere Meinung.
Müller erklärte im Gespräch bei MagentaTV, dass er die Entscheidung des Schiedsrichters nicht nachvollziehen könne. Seiner Ansicht nach hätte das Foul nicht einmal eine Gelbe Karte gerechtfertigt, und die Bewertung der Szene sei allein durch die Folgen des Zusammenpralls beeinflusst worden.
– Ich verstehe diese Rote Karte nicht ganz. In dieser Situation wurde der kanadische Spieler einfach gefoult. Ich sehe hier weder eine Gelbe noch eine Rote Karte – sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler.
Eine ähnliche Meinung vertrat Mats Hummels, der die Partie im Fernsehstudio analysierte.
– Aus der Perspektive, die wir sehen konnten, sah es nach einem ganz normalen Foul aus. Es endete einfach nur sehr unglücklich – erklärte der ehemalige Verteidiger.
Müller wies außerdem auf die Reaktion von Madibo hin. Seiner Meinung nach war dem Katarer der Schock über die Folgen des Zusammenpralls deutlich anzusehen.
Kanada gewann die Partie mit 6:0. Gleichzeitig war es der erste Sieg dieser Nationalmannschaft in der Geschichte ihrer Teilnahmen an Weltmeisterschaften.







































