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·7. Februar 2026
Belocian und Shiogai von Beginn an: VfL Wolfsburg setzt gegen BVB auf frisches Personal

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·7. Februar 2026

Matchday | Der VfL Wolfsburg steht vor einem richtungsweisenden Samstagnachmittag. Um 15.30 Uhr empfängt der Bundesligist Borussia Dortmund in der Volkswagen-Arena – und die Ausgangslage könnte kaum brisanter sein.
Die Zahlen sind alarmierend: Ausgerechnet gegen die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller ließ der VfL zuletzt zu viele Chancen liegen. Gegen den FC St. Pauli, den 1. FC Heidenheim, den FSV Mainz 05 und den 1. FC Köln holten die Wolfsburger nur vier Punkte. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist auf einen Zähler geschrumpft. Was vor wenigen Wochen noch nach einem soliden Polster aussah, ist inzwischen ein dünnes Sicherheitsnetz.
Die Frage drängt sich auf: Kann der VfL die Abwärtsspirale stoppen – und das ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten?
Startelf: Grabara – Fischer, Vavro, Koulierakis, Belocian – Eriksen, Arnold – Daghim, Shiogai, Paredes – Amoura
Bank: Müller, Majer, Pejcinovic, Adjetey, Lindstrøm, Gerhardt, Svanberg, Hensel, Bürger
Trainer Daniel Bauer reagiert und setzt ein klares Zeichen. Nach dem enttäuschenden 0:1 in Köln rotiert er seine Startelf kräftig. Gleich sechs neue Namen tauchen in der Anfangsformation auf: Konstantinos Koulierakis, Kento Shiogai, Mohammed Amoura, Adam Daghim, Kevin Paredes und Winterneuzugang Jeanuel Belocian.
Besonders Belocian soll auf der linken Abwehrseite für mehr Stabilität sorgen, während Shiogai der Offensive neue Impulse geben soll. Dass beide Neuzugänge sofort starten, zeigt: Bauer will nicht abwarten, sondern handeln.
Die Rotation hat Konsequenzen. Lovro Majer, Dzenan Pejcinovic und Yannick Gerhardt müssen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Dort sitzt mit Jonas Adjetey auch der zweite Winterneuzugang für die Abwehr. Nicht im Kader stehen Vinicius Souza, der an einer Grippe laboriert, sowie Patrick Wimmer mit muskulären Problemen. Auch Moritz Jenz und Aaron Zehnter fehlen.
Zusätzliche Brisanz bekommt die Partie durch einen alten Bekannten auf der Dortmunder Trainerbank. Niko Kovac kehrt erneut als BVB-Coach nach Wolfsburg zurück. Knapp zwei Jahre ist sein Abschied aus der Autostadt her, wo er von Sommer 2022 bis März 2024 gearbeitet hatte. Die Erinnerungen sind noch frisch – auf beiden Seiten.
Kovac kennt den VfL, seine Strukturen und manche seiner Spieler genau. Ein Vorteil für Dortmund, aber vielleicht auch ein zusätzlicher Ansporn für die Wolfsburger, es dem ehemaligen Trainer zu beweisen.









































