Anfield Index
·2. Mai 2026
Ben Jacobs: Liverpool an PL-Mittelfeldspieler interessiert

In partnership with
Yahoo sportsAnfield Index
·2. Mai 2026

Liverpools Sommerplanung hat schon wieder dieses vertraute Gefühl: teils Rekrutierungslogik, teils Marktchance, teils Kaderumbau. Laut Ben Jacobs ist Crystal-Palace-Mittelfeldspieler Adam Wharton an der Anfield Road weiterhin ein ernsthaftes Thema, und das ist wichtig, weil Liverpool nicht erst spät im Prozess auf diesen Namen gestoßen ist.
Berichten zufolge wird Wharton vom Klub bereits seit seinen Tagen bei den Blackburn Rovers beobachtet, was sofort etwas über das Profil verrät. Liverpool handelt selten gut, wenn es nur einem Hype hinterherjagt. Am besten agiert der Klub, wenn die Scouting-Arbeit vielschichtig, geduldig und von einer klaren taktischen Idee getragen ist.
Ben Jacobs schrieb am Freitagnachmittag auf X, dass Wharton „eine Option“ für Liverpool sei, und ergänzte: „Wie bereits vergangene Woche bei @talkSPORT berichtet, ist Adam Wharton eine Option für Liverpool.“
Dieser Satz ist kurz, aber die Folgen sind es nicht. Liverpools Mittelfeld könnte trotz all seines Talents vor einer weiteren Phase der Anpassung stehen. Curtis Jones wurde unter den Spielern genannt, die verfügbar sein könnten, falls der Klub entscheidet, dass Verkäufe nötig sind, um einen weiteren großen Sommer zu finanzieren. Auch bei Alexis Mac Allister gab es Verbindungen zu einer ungewissen Zukunft, was den Bedarf an Notfallplanung natürlich erhöht.
Genau hier wird Adam Wharton interessant. Er ist nicht einfach nur ein moderner junger englischer Mittelfeldspieler. Er ist ein Taktgeber, ein Passspieler und ein Akteur, der sich auch unter Druck wohlfühlt, wenn er den Ball erhält. Bei Crystal Palace hat er eine Ruhe gezeigt, die sonst meist älteren Fußballern vorbehalten ist. Das wird Liverpool sehen.
Arne Slot gewann in seiner ersten Saison beim FC Liverpool 2024/25 die Premier League, aber Meisterteams bleiben nicht stehen. Sie entwickeln sich weiter, oder sie laden den Niedergang ein. Die Frage bei Wharton ist nicht einfach nur, ob er gut genug ist. Es geht darum, ob er in die Mittelfeldarchitektur passt, die Slot für 2026/27 will.
Wenn Florian Wirtz als klarer Zehner hinter den vorderen drei etabliert werden soll, braucht Liverpool eine Doppelsechs mit Intelligenz, athletischer Stabilität und defensiver Schärfe. Einer dieser Spieler muss Ballprogression bieten. Ein anderer muss Zweikämpfe führen, Räume abdecken und Umschaltsituationen absichern können.
Passt Wharton genau in dieses Profil?
Mit Ball: ja. Er hat den Passrhythmus und die Ruhe, die Liverpool schätzt. Gegen den Ball ist die Debatte differenzierter. Er ist kein klassischer Abräumer und sollte auch nicht als solcher bewertet werden. Seine Stärke liegt darin, Gefahr früh zu erkennen, den Ball schnell laufen zu lassen und dem Ballbesitz Struktur zu geben.
Eine Bewertung von 70 Mio. Pfund wäre nicht günstig, aber Mittelfeldspieler der Premier-League-Spitze sind das selten. Liverpool wird wissen, dass der Preis kaum fallen dürfte, wenn sich Adam Wharton weiterentwickelt. Crystal Palace weiß ebenfalls, dass es einen Spieler hat, der von Klubs mit Champions-League-Ambitionen bewundert wird.
Für Liverpool könnte es darauf ankommen, wie schnell sich der Markt bewegt. Wenn Abgänge zunehmen, könnte das Interesse an Wharton mehr werden als bloße Bewunderung im Hintergrund. Ben Jacobs hat den Namen klar ins Spiel gebracht, und Liverpools langfristige Beobachtung legt nahe, dass es sich nicht um bloße Spekulation handelt.
Wharton ist vielleicht nicht die komplette Antwort auf Liverpools Mittelfeldrätsel, aber er könnte eines der logischeren Puzzleteile sein.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live


Live


Live


Live


Live































