Anfield Index
·13. August 2026
Ben Jacobs: Rivalen erwägen Liverpool-Star in Überraschungsdeal

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·13. August 2026

Manchester City hat Alexis Mac Allister intern als eine von mehreren Optionen für das Mittelfeld in den letzten Wochen des Transferfensters diskutiert, doch es gab weder eine Kontaktaufnahme zu Liverpool noch aktive Gespräche zu diesem Zeitpunkt. Das ist die zentrale Erkenntnis aus dem Bericht von Ben Jacobs bei talkSPORT, dessen Update den argentinischen Nationalspieler eher auf einer erweiterten Shortlist einordnet als im Mittelpunkt eines konkreten Vorstoßes.
Die entscheidende Passage aus diesem Bericht ist eindeutig: „Ich weiß, dass Alexis McAllister intern [bei Man City] erwähnt wurde, aber es gab bislang keinen Kontakt oder Entwicklungen mit Liverpool, also ist das eher Teil eines Shortlisting-Prozesses als irgendetwas, worüber man sich aufregen sollte.“ In Transferbegriffen ist das wichtig. Shortlists sind beweglich, oft umfangreich und enthalten häufig Spieler, die ein Klub schätzt, ohne dass es jemals zu formellen Schritten kommt.

Foto: IMAGO
Mac Allister soll neben Adam Wharton und Enzo Fernandez in Betracht gezogen werden. Das allein deutet darauf hin, dass Manchester City weiterhin Profile bewertet, anstatt gezielt auf eine festgelegte Priorität hinzuarbeiten. Rekrutierungsabteilungen arbeiten auf diese Weise, besonders spät im Transfermarkt, indem sie Verfügbarkeit, Kosten, Timing und die Realisierbarkeit eines Deals prüfen.
Aus Sicht von Liverpool ist das Ausbleiben eines Kontakts das entscheidende Detail. Interesse kann in der Premier League und in Europa viele Formen annehmen, insbesondere bei einem Spieler von Mac Allisters Qualität, Alter und Erfahrung. Bewunderung ist jedoch das eine, einen wichtigen Mittelfeldspieler in den letzten Wochen des Transferfensters von Anfield loszueisen etwas völlig anderes.
Liverpool hat wenig Anlass, eine solche Diskussion überhaupt zu führen, vor allem, da Andoni Iraola gerade erst begonnen hat, die Mannschaft für die neue Saison zu formen. Mac Allister bleibt einer der intelligentesten Mittelfeldakteure im Kader, und ein solches Profil spät im Sommer zu ersetzen, wäre schwierig, teuer und störend.
In diesem Sommer gab es bereits Geräusche von außen, nachdem Chelsea zuvor mit ihm in Verbindung gebracht wurde und auch Real Madrid in den breiteren Diskussionen immer wieder auftaucht. Das passiert meist, wenn ein Spieler auf Topniveau aus einer Saison kommt, die Debatten über Niveau und Konstanz ausgelöst hat. Trotzdem dürfte Liverpools interne Sicht klar sein: Mac Allister ist ein Schlüsselspieler, sofern sich keine wirklich außergewöhnliche Situation entwickelt.
Deshalb ist der aktuelle Stand vor allem bemerkenswert wegen dem, was er nicht ist. Es gibt kein Angebot, keinen Austausch zwischen den Klubs und keine Anzeichen dafür, dass Liverpool einen Verkauf vorbereitet. Für Manchester City wirkt das wie sorgfältige Prüfung. Für Liverpool ist es Hintergrundrauschen, bis etwas Greifbares auftaucht.
Mac Allisters beste Antwort ist die einfachste: stark in die Saison starten und seinen Wert auf dem Platz erneut unter Beweis stellen. Wenn ihm das gelingt, werden die Spekulationen im üblichen Marktgerede untergehen. Im Moment behält Liverpool die Kontrolle, und das Interesse von Manchester City gehört klar in die Kategorie Beobachtung statt Bewegung.
Aus der Perspektive eines nicht ganz überzeugten Liverpool-Anhängers wirkt dieser Bericht eher wie etwas für die Ablage als etwas, das Sorgen machen sollte. Dass Manchester City eine Liste mit guten Mittelfeldspielern führt, ist kaum bahnbrechend, und Mac Allister würde auf einem solchen Dokument natürlich auftauchen. Das bedeutet nicht, dass ein Transfer bevorsteht.
Die größere Sorge ist nicht die Bewunderung von City, sondern warum Mac Allister überhaupt so regelmäßig Thema geworden ist. Seine Saison 2025/26 erreichte nie vollständig das Niveau, das Liverpool brauchte, und das öffnete der Diskussion um seine Zukunft zu sehr die Tür. Wenn er erneut langsam startet, wird das Rauschen nur lauter werden, egal ob es aus England oder Spanien kommt.
Es gibt hier auch einen praktischen Punkt. Liverpool ist nicht in einer komfortablen Position, einen Mittelfeldspieler seiner Qualität spät im Transferfenster zu verlieren, besonders wenn Curtis Jones weiterhin Interesse aus dem Ausland auf sich zieht. Selbst wenn ein riesiges Angebot eintreffen würde, wäre die Herausforderung bei der Nachbesetzung enorm und das Timing schlecht.
Die Reaktion des skeptischen Anhängers ist daher einfach: Glaubt es erst, wenn es tatsächlichen Kontakt gibt. Bis dahin sieht das nach dem üblichen Screening eines Topklubs aus. Mac Allister hat zu viel anzubieten, und Liverpool hat zu viel zu regeln, als dass das im Moment Sinn ergeben würde. Die überzeugendste Antwort des Spielers wäre eine starke Serie von Leistungen, die alle daran erinnert, warum ein Verkauf gar nicht erst Teil der Diskussion sein sollte.
Quelle: Ben Jacobs bei talkSPORT
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































