Benny Henrichs’ neuer Song landet im DFB-Bus in den USA | OneFootball

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·18. Juni 2026

Benny Henrichs’ neuer Song landet im DFB-Bus in den USA

Artikelbild:Benny Henrichs’ neuer Song landet im DFB-Bus in den USA

„Marbella, Marbellaaaa, Summer in Marbellaaa“ – ein Refrain, der sich nach wenigen Sekunden im Kopf festsetzt wie ein Sonnenuntergang an der Costa del Sol. Genau dieses Urlaubsgefühl wollen Benjamin Henrichs und Kumpel Andy Lucoqui (Energie Cottbus) mit ihrem neuen Track transportieren – zu hören auf Spotify und YouTube.

Und wo lässt sich dieser Vibe besser einfangen als direkt vor Ort im Süden Spaniens? Die Idee entstand noch in Leipzig, wo die beiden Profifußballer „ein bisschen Musik gemacht haben“, wie Benny in seinem YouTube-Vlog erzählt. In der andalusischen Küstenstadt wurde aus Spaß dann Ernst: kurzerhand ging es ins lokale Tonstudio.


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Benny macht es wieder

Ganz neu ist die Musik für Benny nicht. Bereits 2023 nahm er mit dem deutschen Rapper Quin Pin den Song „Von Anfang“ auf und sorgte damit für Schlagzeilen. „DFB-Star wird Rapper!“, titelte damals etwa die Sport Bild. Schon damals schloss der 29-Jährige nicht aus, seinem Hobby weiter nachzugehen.

Drei Jahre später steht Benny nun im Ghana-Trikot wieder am Mikro, während Andy Lucoqui gemeinsam mit einem lokalen Produzenten hinter der Glasscheibe Regie führt. Sommer, Sonne, Studiozeit – Marbella eben.

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Benny liefert Marbella-Hit

Nach 21 Sekunden ist Benny dran – und singt auf Englisch. Ganz geheuer ist ihm die Sache im Studio zunächst noch nicht: „Ich singe, obwohl ich kein Sänger bin.“ Doch spätestens, als der fertige Track aus den Boxen läuft, ist die Zurückhaltung vorbei. Benny und Andy Lucoqui fangen an zu tanzen, der Sommer-Vibe sitzt. Der eigene Marbella-Hit ist im Kasten.

Bennys Fazit? Selbstironisch, aber zufrieden: „Der Produzent hat das Maximum aus meiner Stimme rausgeholt. Das hat Spaß gemacht, aber es ist gut, dass ich Fußballer bin. Von meiner Stimme könnte ich nicht leben.“ Noch sind Singen und Rappen für Benny vor allem ein Hobby – ein Ausgleich zum Fußball. Aber wer weiß, was da noch kommt?

Das erste prominente Feedback lässt jedenfalls nicht lange auf sich warten. Zurück in der Villa wird der Rechtsverteidiger per FaceTime in den Mannschaftsbus der DFB-Elf zugeschaltet. Aus den USA melden sich unter anderem seine früheren Leverkusen-Buddys Kai Havertz und Jonathan Tah. Beide bekommen „Marbella“ direkt auf die Ohren.

„Das ist Blessing für deine Ohren, vertrau mir“, kündigt Andy Lucoqui in Richtung Havertz an. Und offenbar liefert der Track: „Follow him, follow him!“, ruft Tah grinsend in die Kamera.

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„Wäre eine Million Mal lieber bei der WM“

Es ist ein Anruf, der Benny trotz aller Urlaubsstimmung auch wehmütig werden lässt: „Fußball kann schon hart sein. Egal, wie sehr ich das hier gerade mit meinen Jungs genieße – ich wäre natürlich eine Million Mal lieber bei der WM. Aber Fakt ist auch: Nach meiner Verletzung habe ich nicht so viel gespielt.“

Doch Benny macht das Beste aus der Situation. In Spanien lenkt er sich nicht nur mit Musik und Freunden ab, sondern hat bereits die neue Saison im Blick. Physiotherapeuten und Trainer begleiten den RBL-Verteidiger im Urlaub, damit er zum Vorbereitungsstart rund um den 13. Juli wieder in Topform ist.

Über eine erfolgreiche Saison mit RB Leipzig will sich Benny zurück in den Kreis der Nationalmannschaft spielen. Sein Ziel formuliert der 19-fache Nationalspieler unmissverständlich: „Ich will beim nächsten Turnier wieder dabei sein.“

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Weit weg – und doch irgendwie dabei

In diesem Sommer fiebert Benny noch vor dem Fernseher mit. „Es ist dennoch ein schönes Gefühl, dass die Jungs aus Amerika anrufen und an dich denken“, gibt er Einblick in seine Gedankenwelt.

Auch mit dem nachnominierten Assan Ouédraogo telefoniert er und drückt seinem jungen RBL-Teamkollegen aus der Ferne die Daumen. Und wer weiß: Vielleicht läuft „Marbella“ bei Assan und Co. ja längst in den Kopfhörern – ein bisschen Urlaubsgefühl gegen den WM-Druck.

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