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Selina Eckstein·3. Februar 2026
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Selina Eckstein·3. Februar 2026
Der Deadline Day ist schon wieder vorbei, in den großen europäischen Liga darf nicht mehr gewechselt werden. Doch welche Deals sind am gestrigen Tag eigentlich passiert und was hast du im ganzen Trubel vielleicht verpasst? Wir fassen dir die größten Deals noch einmal zusammen.
Eine der größten Überraschungen des Deadline Days zauberten wohl die Sachsen aus dem Hut. Brajan Gruda wurde für ein halbes Jahr von Brighton & Hove Albion ausgeliehen und bekommt mal eben die Rückennummer 10. Mal schauen, ob sich das DFB-Juwel so noch für die WM 2026 empfehlen kann. Immerhin kennt Gruda die Bundesliga aus seiner Mainz-Zeit noch bestens.

Einen weiteren Bundesliga-Rückkehrer sicherten sich die Rheinhessen. Im Abstiegskampf reagierten die Nullfünfer nämlich auf den Ausfall von Benedict Hollerbach und haben Sheraldo Becker von Osasuna ausgeliehen. Für den Stürmer wird es ein Wiedersehen mit Urs Fischer geben, unter dem er bereits bei Union (2019 bis 2024) gespielt hatte. Mit den Köpenickern spielte er unter anderem in der Champions, Europa und Conference League.
Auch die Geißböcke haben sich am Deadline Day noch einmal verstärkt. Vom FC Bayern kommt Felipe Chavez. Das 18-jährige Offensiv-Juwel wurde ausgeliehen, es besteht eine Kaufoption.
Wir verlassen mal kurz die Bundesliga und blicken nach Saudi-Arabien. Dort hatte Benzema mächtig Ärger mit seinem Ex-Klub Al-Ittihad. Laut Medienberichten soll ihm das Verlängerungsangebot seines alten Arbeitgebers nicht gepasst haben, weshalb es ihn zu Al-Hilal zog. 25 Millionen Euro soll sein neuer Klub bezahlt haben. Damit stellt Benzema einen neuen Ablöse-Rekord für einen Ü36-Fußballer auf, der zuvor von Cristiano Ronaldo (17 Mio.) gehalten wurde.

Borussia Dortmund hat zwar am Deadline Day niemanden eingekauft, dürfte über diesen Deal dennoch überrascht gewesen sein. Nachdem Chelsea Anselmino nämlich zurückgeholt hat, wurde er nun weiterverliehen. Er schließt sich bis zum Saisonende Racing Straßburg an.
Einer der teuersten Deals des Winters kommt erst im Sommer. Denn die Reds verpflichten zwar den Innenverteidiger von Stade Rennes für 60 Millionen Euro (plus 12 Mio. Boni), doch wird er nach der Saison zum PL-Klub stoßen. Jacquet hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben.
55 Millionen Euro für einen Stürmer, der nur ein Liga-Tor in dieser Saison gemacht hat? Das kann nur ein Premier-League-Transfer sein. Von den Wolverhampton Wanderers wechselt Strand Larsen zum Team von Oliver Glasner. Damit sollte eigentlich der Abgang von Jean-Philippe Mateta kompensiert werden, doch weil der Milan-Wechsel scheiterte, ist der PL-Klub in der Offensive nun doppelt besetzt.
Von seinem Leihklub Celta Vigo wechselte Zaragoza am Deadline Day per Leihe nach Italien zur AS Roma. Weil er sich bei den Spaniern nicht durchsetzen konnte, nimmt der nun in der Serie A einen neuen Anlauf. Im Sommer dürfte sich dann entscheiden, ob er zu Bayern München zurückkehrt.
Apropos Italien: Zaragoza wird dort nicht mehr auf Lookman treffen, denn er hat Atalanta am Deadline Day verlassen und geht den umgekehrten Weg. Für die restliche Saison wird er bei Atlético spielen. Laut Medienberichten soll der Ex-Leipziger 35 Millionen Euro gekostet haben (40 Millionen durch Boni). Auch die Sachsen sollen mitverdienen und zwar 15 Prozent der Ablöse, das wären 5,25 Mio. Euro.
Von solchen Summen ist die 3. Liga in Deutschland weit entfernt, trotzdem gab es in diesem Transferfenster einen Rekord-Deal. Naderi wechselt laut 'Sky' für 5,5 Millionen Euro von Hansa Rostock zu den Rangers. Durch Boni könnte die Summe noch auf 6 Mio. Euro ansteigen. Den bisherigen Rekord hatte Hendry Blank aufgestellt, der im Winter 2024 für 4 Millionen Euro von Borussia Dortmund II zu RB Salzburg gewechselt war.
Weil sich Ivan Prtajin schwer verletzt hat, haben die Roten Teufel am Deadline Day noch einmal nachgelegt und sich Berisha von der TSG Hoffenheim gesichert. Wie 'Sky' berichtete, verlange Hoffenheim keine Ablöse für Berisha. Stattdessen sollen sie im Falle eines Weiterverkaufs eine hohe Beteiligung erhalten.
Per Leihe wiederum wechselt der Stürmer von Freiburg nach Schottland. Celtic hat sich zudem eine Kaufoption gesichert.

Auch die Berliner schlugen gestern noch einmal zu. Der kroatische Nationalspieler kommt vom spanischen Erstligisten Real Oviedo. Brekalo hat einen Vertrag bis Saisonende unterzeichnet, doch es besteht zudem eine Option für ein weiteres Jahr.
Bei den Gladbachern wiederum gab es noch einen Abgang. Netz wechselt in die Premier League zu Nottingham Forest. Wie die 'Rheinische Post' berichtet, kassieren die Fohlen eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro.
Werder Bremen wiederum ist noch seinen Transfer-Flop losgeworden. Alvero zieht es per Leihe nach Frankreich, eine Kaufoption soll es allerdings nicht geben. Fünf Millionen Euro hatten die Grün-Weißen 2024 als Ablösesumme gezahlt, doch er konnte sie bis heute nicht rechtfertigen.
📸 Yasser Bakhsh - 2025 Getty Images








































