90min
·11. Juni 2026
Beraterwechsel, aber keine Angebote? Der Stand bei Werder-Jungstar Coulibaly

In partnership with
Yahoo sports90min
·11. Juni 2026

Vor Wochen wurde übereinstimmend berichtet, dass Shootingstar Karim Coulibaly der Spieler in diesem Sommer werden soll, der Werder Bremen die dringend benötigten Transfer-Einnahmen beschert. Am Osterdeich träumte man von 40 bis 45 Millionen Euro Ablöse. Zahlreiche Topklubs in ganz Europa sollen interessiert gewesen sein. Darunter vor allem Doppel-Champions-League-Sieger PSG und Klubs aus der Premier League.
Doch seither wurde es still um den 19-jährigen Innenverteidiger. Im Saisonendspurt fehlte Coulibaly zunächst vier Spiele verletzt und konnte im Anschluss nicht mehr an seine teils herausragenden Leistungen anknüpfen.
Während Werder mit dem Verkauf an Mio Backhaus bereits satte Einnahmen generiert hat (fixe zwölf Mio. Euro plus Boni), scheint das Interesse an Coulibaly stark nachgelassen zu haben.
Die Bremer Verantwortlichen hatten bei Coulibaly auf eine Art Bieterschlacht der Topklubs gehofft. Stattdessen lautet die Realität, dass weiterhin kein konkretes Angebot für den Abwehr-Youngster an der Weser eingegangen ist, wie die Deichstube und Bild übereinstimmend berichten.
Im WM-Sommer könnte aber etwas mehr Geduld gefragt sein. Lose Überlegungen soll es bei anderen Klubs wegen Coulibaly weiterhin geben. Dessen Attribute bleiben trotz der mauen Saison-Schlussphase äußerst attraktiv. Der 19-Jährige hat einen starken linken Fuß und in seinem ersten Bundesliga-Jahr über lange Zeit konstant gezeigt, wie groß sein Potenzial ist. Coulibalys Marktwert liegt mittlerweile bei geschätzten 28 Millionen Euro.
Dennoch plane man in Bremen mit Coulibaly zunächst "ganz normal für die neue Saison". Ob das über den Sommer hinweg so bleibt, scheint weiter recht offen zu sein. Vertraglich ist Coulibaly noch bis 2029 an den SVW gebunden. Und zwar ohne Ausstiegsklausel.
Deutlich heißer her geht es derweil offenbar an der Berater-Front bei Coulibaly. Die Mega-Agentur 'Roc Nation' aus den USA soll Coulibaly laut Bild "mit einem saftigen Handgeld" locken. Der Hacken: Coulibaly ist vertraglich noch bei der Argentur 'Total Sports Agency' gebunden. Anders als bei deutschen Agenturen könne Coulibaly bei der ausländischen Firma den Vertrag nicht einfach kündigen, heißt es weiter.Chef-Berater Nochi Hamasor begleitet den Verteidiger derweil schon seit Jahren. Laut Bild ist künftig eine Kooperation zwischen den Agenturen vorstellbar. Dann soll mit vereinten Kräften ein Blockbuster-Wechsel vollzogen werden.







































