DFB
·17. Juni 2026
Berger: "Wir wollen im German House of Soccer den Sport feiern"

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·17. Juni 2026

Die deutsche Nationalspielerin Ann-Katrin Berger ist Botschafterin für das "German House of Soccer" (GHOS) zur FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Im DFB.de-Interview spricht die 35 Jahre alte Natonaltorhüterin, die am Samstag und am 28. Juni selbst im GHOS sein wird, über ihr Leben in New York sowie die Begegnungsstätte, die der DFB dort während der WM geschaffen hat - und auch über die Chancen der Männer-Nationalmannschaft bei dem Turnier.
DFB.de: Ann-Katrin Berger, Sie spielen für den Gotham City FC, der im Großraum New York beheimatet ist. Wie erleben Sie das Leben in dieser Stadt?
Ann-Katrin Berger: Es ist sehr besonders. Man spürt einfach, dass diese Stadt riesig ist. Aber man merkt auch immer wieder, dass der Fußball dort noch nicht die ganz große Rolle spielt. Deshalb finde ich es super, dass der DFB hier das "German House of Soccer" während der WM eröffnet hat. Das ist ein gutes Zeichen und wird dem Fußball dort insgesamt guttun.
DFB.de: Ist Manhattan der richtige Ort für das "German House of Soccer"?
Berger: Ja, definitiv. Das ist die Stadt, in der die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen. Außerdem ist es verhältnismäßig nah an Deutschland, zumindest im Vergleich zu den US-Städten an der Westküste. Wenn man in New York unterwegs ist, trifft man immer wieder Deutsche - auch unabhängig von der Weltmeisterschaft. Diese Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Deshalb ist sie der perfekte Ort für das "German House of Soccer".
DFB.de: Warum war es Ihnen wichtig, Botschafterin für das "German House of Soccer" zu sein?
Berger: Weil ich die Idee dahinter super finde. Der Fußball soll Menschen verbinden. Und genau dafür steht das "German House of Soccer". Außerdem sind die USA ein total sportverrücktes Land. Wir können den Fußball dort noch relevanter machen. Das "German House of Soccer" bringt die Menschen aus allen möglichen Ländern der Welt zusammen. Wir wollen dort den Sport feiern. Herkunft und alles andere spielen keine Rolle.
DFB.de: Es geht dort nicht nur um das Zusammenkommen von Menschen, sondern auch um die Verbindung von Sport und Kultur. Wie sehen Sie diesen Aspekt?
Berger: Genau das ist auch einer der Gründe, warum ich vom ersten Tag an ein riesiger Fan dieses Projekts war und bis heute bin. Als die Anfrage kam, ob ich als Botschafterin fungieren könnte, war mir sofort klar, dass ich das gerne machen möchte. Ich habe schon in verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Auch wenn die Regeln identisch sind, fühlt es sich überall etwas anders an. Die Menschen lieben den Fußball oft auf eine andere Art und Weise. Im "German House of Soccer" kommen all diese Interessen und Ansichten zusammen. Ich freue mich darauf, das erleben zu können.
DFB.de: Sie werden also auch selbst vor Ort sein?
Berger: Natürlich. Diese Chance werde ich mir nicht entgehen lassen. Unsere Saison mit Gotham City FC läuft dort noch. Aber wenn ich Zeit habe, werde ich im "German House of Soccer" vorbeischauen, um dort die WM zu erleben.
DFB.de: Haben Sie in den vergangenen Tagen und Wochen gespürt, dass die Vorfreude in den USA auf das Turnier da ist?
Berger: In den vergangenen zwei Wochen war ich nicht in den USA. Wir waren mit dem Verein in Mexiko. Aber ich bin sicher, dass die Euphorie jetzt riesig ist. Alle freuen sich über das Turnier und die Spiele. Ich natürlich auch.
DFB.de: Was ist Ihrer Meinung nach möglich für die DFB-Auswahl bei der WM?
Berger: Wir haben richtig gute Talente im Kader und gleichzeitig Spieler mit großer Erfahrung. Genau diese Mischung braucht man bei so einem Turnier, wenn man erfolgreich sein will. Ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft bei dem Turnier groß rauskommen kann. Ich freue mich einfach auf die Weltmeisterschaft und auf jedes einzelne Spiel.
DFB.de: Sie haben schon einige große Turniere erlebt. Wie wichtig ist der Zusammenhalt im Team?
Berger: Ganz entscheidend. Man verbringt über einen längeren Zeitraum 24 Stunden am Tag zusammen. Da ist es extrem wichtig, dass die Chemie stimmt. Außerdem muss man eine gute Balance zwischen Fußball und Privatleben finden.
DFB.de: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat gesagt, dass er Weltmeister werden will. Sehen Sie die Chance dazu?
Berger: Mit dieser Qualität, die der Kader hat, ist das natürlich möglich. Selbstverständlich haben auch andere Länder starke Mannschaften. Aber Deutschland war schon immer eine Turniermannschaft. Daher ist alles möglich.







































