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·26. Januar 2026
Bericht: Entscheidung bei Andy Robertson gefallen

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·26. Januar 2026

Kaum waren die KI-Bilder von Andy Robertson in einem Spurs-Trikot im Internet verbreitet worden, da taucht auch schon die Nachricht vom Scheitern des Deals auf.
Tottenham Hotspur hatte seine Bemühungen um Robertson in der vergangenen Woche verstärkt; ein Deal im Wert von fünf Millionen Pfund (5,8 Millionen Euro) wurde ins Spiel gebracht, weshalb allgemein angenommen wurde, dass Robertson möglicherweise sein letztes Spiel für den FC Liverpool bestritten hatte.
Die Reds brachen die Verhandlungen mit Tottenham jedoch am Sonntagabend ab, weil sie keinen geeigneten Ersatz für den Schotten gefunden haben, wie The Times nun als erstes berichtete.
Diese Entscheidung bedeutet für Robertson, dass er weitere sechs Monate größtenteils auf der Ersatzbank sitzen wird. Milos Kerkez ist in dieser Saison die erste Wahl von Arne Slot als linker Außenverteidiger, weshalb Robertson in der Premier League nur viermal in der Startelf zum Einsatz kam. Seine 14 Einsätze im englischen Oberhaus kamen mit einem Durchschnitt von 39 Minuten, was mit Abstand der niedrigste Wert seiner Liverpool-Karriere ist.
Der Wechsel zu Tottenham hätte Robertson die Chance geboten, vor der Weltmeisterschaft in diesem Sommer noch einige Spielminuten zu sammeln. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass der schottische Kapitän das Turnier verpasst, aber eine Saison auf der Bank ist natürlich nicht die beste Vorbereitung auf den größten Wettbewerb seiner Karriere.
Dennoch soll Robertson nie "auf einen Wechsel gedrängt" haben, sondern sich lediglich für das Interesse der Spurs offen gezeigt haben. Die Daily Mail behauptet, dass der erfahrene Verteidiger "durchweg mit höchster Professionalität gehandelt" habe, was sich erst am Wochenende gezeigt habe: Nach einer ernüchternden ersten Halbzeit gegen Bournemouth wurde Kerkez am Samstag zur Halbzeit ausgewechselt. Robertson übernahm den Platz seines Teamkollegen und zeigte eine weitaus bessere Leistung als Kerkez, auch wenn das Spiel mit einer 2:3-Niederlage endete.
Es wurde vielfach berichtet, dass Liverpools erfolglose Suche nach einem geeigneten Ersatz für Robertson der Hauptgrund für die Kehrtwende im Transferpoker war.
Eigentlich war erwartet worden, dass Kostas Tsimikas von seiner Leihe zur AS Rom zurückgerufen werden würde, um als Ersatz für seinen ehemaligen Teamkollegen zu dienen. Der Sportdirektor der Roma, Frederic Massara, bestätigte am Sonntag gegenüber DAZN, dass er "im Dialog mit Liverpool" über einen solchen Deal stehe. The Times berichtet jedoch, dass der italienische Verein (zu) zögerlich sei, den Abgang des Griechen zu genehmigen.
Robertson ist einer der wenigen fitten Verteidiger, die Slot zur Verfügung stehen. Da Giovanni Leoni und Conor Bradley für den Rest der Saison ausfallen und auch Joe Gomez am Wochenende verletzt raus musste, ist bei den Reds jeder Spieler willkommen - ganz zu schweigen von einem zweifachen Premier-League-Meister, der sowohl als Linksverteidiger als auch in der Innenverteidigung spielen kann.
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