Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen | OneFootball

Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: EPL Index

EPL Index

·16. August 2026

Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen

Artikelbild:Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen

Liverpools Curtis Jones weckt Interesse bei Inter, während Inter einen Verkauf von Luis Henrique abwägt

Inter prüft aktiv einen Vorstoß für Liverpools Mittelfeldspieler Curtis Jones. Corriere dello Sport berichtet, dass der Serie-A-Klub dafür womöglich zuerst Luis Henrique verkaufen muss, um den nötigen finanziellen Spielraum zu schaffen.

Die Planungen des italienischen Klubs für das Mittelfeld haben sich in den vergangenen Tagen verändert. Die Situation um Davide Frattesi hat Platz im Kader geschaffen, doch die Struktur dieses Deals hat Inter nicht die sofortigen Mittel eingebracht, auf die man zunächst gehofft hatte. Das scheint den Druck erhöht zu haben, vor einem ernsthaften Vorstoß für Jones weiteres Kapital zu generieren.


OneFootball Videos


Artikelbild:Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen

Foto: IMAGO

Inters Transferplan konzentriert sich auf Curtis Jones

Jones wird als Spieler beschrieben, den Cristian Chivu unbedingt haben möchte, und allein das verleiht dieser Geschichte Gewicht. Inters Rekrutierungsarbeit scheint klar zu sein: Man sieht den Liverpool-Mittelfeldspieler als ernsthaftes Ziel und nicht als bloße Marktgelegenheit. Der entscheidende Punkt ist der Preis.

Liverpools Haltung soll über weite Teile des Transferfensters klar gewesen sein: Für einen Spieler, dessen Vertrag bis 2027 läuft, wurde eine Ablöse von 40 Millionen Euro aufgerufen. Der Bericht deutet jedoch an, dass diese Position inzwischen etwas aufgeweicht sein könnte. Inter glaubt, dass die Zeit auf dem Transfermarkt zu den eigenen Gunsten arbeiten könnte, besonders wenn Liverpool mit Blick auf die Schlussphase des Fensters stärker darauf achtet, den Wert des Spielers zu sichern.

Dennoch ist in Italien die Erwartung, dass ein möglicher Deal kaum für weniger als 35 Millionen Euro abgeschlossen werden kann. Für Inter ist das Ziel also klar: unter 40 Millionen Euro bleiben und die Liquidität verbessern, bevor der Vorstoß formalisiert wird.

Ein Verkauf von Luis Henrique könnte Gespräche mit Liverpool ermöglichen

Hier kommt Luis Henrique ins Spiel. Roma befindet sich bereits in Gesprächen über den Brasilianer, dessen Gesamtbewertung inklusive Boni bei rund 30 Millionen Euro liegen soll. Die genaue Struktur des Deals ist jedoch noch ungeklärt, und Roma priorisiert derzeit die Offensive.

Inter scheint seinerseits offen dafür zu sein, einen Abgang zu beschleunigen, wenn das mehr Klarheit im Werben um Jones bringt. Zudem ist von Bewegung aus England die Rede, was wichtig werden könnte. Falls weiteres Interesse entsteht, könnte Inter das Gefühl haben, einen saubereren Verkauf realisieren und anschließend entschlossener bei Liverpools Profi vorgehen zu können.

Aus Liverpools Sicht ist das eher ein Thema zum Beobachten als eines zur Sorge. Jones bleibt ein hochgeschätztes Eigengewächs, lokal ausgebildet, taktisch intelligent und in der Lage, mehrere Rollen im Mittelfeld auszufüllen. Diese Qualitäten machen ihn auf einem Markt, auf dem Vielseitigkeit besonders gefragt ist, natürlich attraktiv.

Artikelbild:Bericht: Inter will Liverpool-Star für 34 Mio. Pfund holen

Foto: IMAGO

Gespräche über Pio Esposito zeigen Inters breitere Strategie

Neben der Arbeit an Neuzugängen bemüht sich Inter auch darum, die Zukunft von Pio Esposito abzusichern. Es gab neue Gespräche über eine Vertragsverlängerung, obwohl der junge Stürmer bereits bis 2030 an den Klub gebunden ist. Die vorgeschlagene neue Vereinbarung würde nur ein weiteres Jahr hinzufügen, doch die wichtigste Entwicklung ist eine Gehaltserhöhung, die sein Gesamtpaket durch Boni auf 3 Millionen Euro pro Saison anheben könnte.

Das unterstreicht Inters breiteren Ansatz in diesem Sommer: die Balance zwischen dem unmittelbaren Bedarf im Kader und dem langfristigen Schutz von Vermögenswerten. Jones fällt in die erste Kategorie, Esposito ganz klar in die zweite.

Unsere Sicht

Aus Liverpooler Sicht wirkt dieser Bericht glaubwürdig, ohne bisher besonders alarmierend zu sein. Jones ist gut genug, um Klubs von Inters Kaliber anzuziehen, und auf einem Markt, der technische Mittelfeldspieler schätzt, war Interesse ohnehin wahrscheinlich. Die Fans dürften davon kaum überrascht sein.

Die eigentliche Frage ist, ob Liverpool sich überhaupt darauf einlassen sollte. Bei 35 bis 40 Millionen Euro gibt es aus rein wirtschaftlicher Sicht durchaus Gesprächsbedarf, aber Fußballentscheidungen sind selten so einfach. Jones gibt dem Team Kadertiefe, taktische Flexibilität und einen Spieler, der den Klub in- und auswendig kennt. Außerdem erfüllt er die Homegrown-Anforderungen, was wichtiger ist, als viele Fans gerne zugeben.

Hinzu kommt das Timing. Liverpool befindet sich in einer neuen Ära, mit Andoni Iraola jetzt an der Seitenlinie, und das ist kaum der richtige Moment, um nützliche und verlässliche Optionen abzugeben, es sei denn, es gibt bereits ein ganz klares Upgrade. Jones spät im Transferfenster für eine Ablöse zu verkaufen, die Inter noch drücken will, würde eher wie ein Kompromiss als wie ein Plan wirken.

Die meisten Liverpool-Fans würden das wohl als Interesse sehen, das dem Spieler schmeichelt, einen Verkauf aber noch nicht rechtfertigt. Sofern die Summe nicht deutlich steigt oder Jones selbst auf einen Wechsel drängt, scheint die vernünftige Lösung offensichtlich: ihn behalten und den neuen Cheftrainer entscheiden lassen, wie wichtig er werden kann.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen