Anfield Index
·18. Juni 2026
Bericht: Liverpool stellt Position zu Szoboszlai nach Gerüchten klar

In partnership with
Yahoo sportsAnfield Index
·18. Juni 2026

Liverpools Position zu Dominik Szoboszlai wirkt entschlossen, rechtzeitig und notwendig. Laut TeamTalk beobachten Real Madrid, Barcelona, Bayern München und Paris Saint-Germain den ungarischen Nationalspieler, doch die Verantwortlichen an der Anfield Road haben klargestellt, dass sie keine Angebote für den 25-Jährigen prüfen werden.
Diese Haltung überrascht kaum. Szoboszlai war einer der wenigen konstant positiven Lichtblicke in Liverpools schwieriger Saison 2025/26 und brachte Energie, Belastbarkeit und taktische Opferbereitschaft ein, selbst wenn er als Rechtsverteidiger aushelfen musste.
Jamie Carragher bezeichnete seine jüngsten Auftritte als „fantastisch“, und diese Einschätzung passt zu einem Spieler, der in einer Phase des Umbruchs immer wichtiger geworden ist.
TeamTalk berichtet, dass Liverpool Szoboszlai intern als „Eckpfeiler“ von Andoni Iraolas Kader betrachtet. Diese Formulierung ist wichtig. Da Iraola die Mannschaft nach Arne Slots Abgang am 30. Mai 2026 nun neu formt, braucht Liverpool Spieler, die Intensität, Pressing-Anforderungen und positionsbezogene Flexibilität bewältigen können.

Foto: IMAGO
Szoboszlai passt genau in dieses Profil. Seine körperliche Präsenz, seine Fähigkeit, den Ball nach vorne zu tragen, und seine Bereitschaft, teamdienliche Rollen zu übernehmen, machen ihn genau zu der Art Mittelfeldspieler, um den ein neuer Cheftrainer aufbauen möchte.
Zudem soll der Klub zuversichtlich sein, dass ein neuer Vertrag vereinbart werden kann, möglicherweise noch vor dem Start der Premier-League-Saison 2026/27.
Szoboszlai hat derzeit noch zwei Jahre Vertrag. Das löst keine unmittelbare Krise aus, aber Liverpool wird wissen, wie schnell Unsicherheit die Stimmung rund um einen Schlüsselspieler verändern kann.
Die Situation mit Ibrahima Konate ist eine Warnung. Die lang anhaltende Unsicherheit in den Vertragsgesprächen führte zu keiner Einigung, und da Konate nun zusammen mit Mo Salah und Andy Robertson geht, kann Liverpool es sich nicht leisten, dass ein weiterer wichtiger Spieler in eine verletzliche Vertragsphase eintritt.
Es gibt auch ein finanzielles Argument. Die Abgänge von Salah, Konate und Robertson dürften mehr als 700.000 Pfund pro Woche von der Gehaltsliste nehmen und Liverpool damit Spielraum geben, Spieler zu belohnen, die nun im Zentrum des Projekts stehen.
Real Madrid und PSG verschwinden selten einfach wieder, sobald sie eine Gelegenheit wittern. Auch Barcelona und Bayern München kennen den Wert von Spitzen-Mittelfeldspielern, die in die letzten beiden Jahre ihrer Verträge gehen.
Genau deshalb ist Liverpools Botschaft wichtig. Ein Verkauf von Szoboszlai würde die Mannschaft schwächen, Iraolas Neuaufbau untergraben und nach einer Saison voller Instabilität das falsche Signal senden.
Ein neuer Vertrag würde nicht nur den Wert schützen, sondern auch den Status festlegen. Szoboszlai hat sich eine zentrale Rolle im nächsten Kapitel Liverpools verdient. Die Weigerung des Klubs, ihn zu verkaufen, sollte nun von entschlossenem Handeln am Verhandlungstisch begleitet werden.
Aus Liverpool-Sicht ist das genau die Haltung, die der Klub einnehmen muss. Szoboszlai wirkt wie einer dieser Spieler, die eine neue Ära tragen können, nicht wegen des Hypes, sondern wegen dem, was er der Mannschaft Woche für Woche tatsächlich gibt.
In einer Saison, in der zu vieles auseinanderfiel, war er immer da. Mittelfeld, Flügelzonen, Rechtsverteidiger, Pressing, Laufarbeit, Ballvorträge, Zweikämpfe – er machte alles. Das ist wichtig, wenn ein neuer Trainer wie Andoni Iraola kommt und Spieler braucht, die taktische Anforderungen schnell aufnehmen können.
Dazu kommt eine emotionale Seite. Die Liverpool-Fans haben bereits erlebt, wie große Namen den Klub verlassen haben, mit Salah, Robertson und Konate, die alle weitergezogen sind. Szoboszlai jetzt zu verlieren, würde sich wie ein weiterer Rückschritt anfühlen, gerade weil er an der Anfield Road eigentlich in seine besten Jahre kommen sollte.
Die hoffnungsvolle Sicht ist einfach: Liverpool weiß, was es an ihm hat. Einen kraftvollen, technisch starken, engagierten Mittelfeldspieler, erst 25 Jahre alt und von Europas größten Klubs begehrt. Das sollte dem Klub keine Angst machen, sondern ihn noch entschlossener handeln lassen.
Bezahlt ihn angemessen, macht ihn zum Mittelpunkt von Iraolas Plan und nehmt die Unruhe heraus, bevor sie lauter wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































