Anfield Index
·5. Juni 2026
Bericht: Liverpool-Stürmer will weg – Premier-League-Rivale interessiert

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·5. Juni 2026

Cody Gakpo ist zu einer der ersten großen Fragen in Liverpools neuer Ära unter Andoni Iraola geworden. Soccer News berichtet, dass der niederländische Angreifer nach dem Abschied von Arne Slot den „Wunsch zu gehen“ aus Anfield geäußert hat.
Für Liverpool ist das eine unangenehme Entwicklung. Gakpo galt einst als eines der anpassungsfähigeren Teile im Offensivpuzzle, ein Stürmer, der links, zentral oder zwischen den Linien spielen kann. Theoretisch sollte ihn das für jeden neuen Trainer wertvoll machen. In der Praxis scheint seine Zukunft nun jedoch von Unsicherheit, schwacher Form und einem Markt überschattet zu werden, der offenbar zunehmend erkennt, dass Liverpool verwundbar sein könnte.

Foto: IMAGO
Laut Soccer News zeigt Tottenham ernsthaftes Interesse am Spieler, wobei Spurs angeblich einen Plan vorbereiten, um sowohl Gakpo als auch Liverpool zu überzeugen. Ihr Projekt unter Roberto De Zerbi wird dabei als Teil der Attraktivität dargestellt, vor allem, da ein wachsender niederländischer Einfluss im Norden Londons bereits sichtbar ist.
Der Zeitpunkt ist bedeutsam. Liverpool steht bereits vor großen Veränderungen: Andy Robertson wechselt zu Tottenham, Ibrahima Konate wird mit Real Madrid in Verbindung gebracht, und auch Mohamed Salah wird diesen Sommer voraussichtlich gehen. Sollte auch Gakpo gehen, würde sich das Gefühl verstärken, dass die Offensive bis auf ihre Grundmauern zurückgebaut wird.
Gakpo, der elegant wirken kann, wenn das Selbstvertrauen da ist, schien zu oft zwischen Rollen gefangen zu sein, weder explosiver Flügelspieler noch gnadenloser Mittelstürmer. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihm der Wert fehlt. Es könnte vielmehr heißen, dass Liverpool ihm keine Struktur gegeben hat, in der seine besten Qualitäten konstant zur Geltung kommen konnten.
Gakpo ist weiterhin 27, erfahren, technisch stark und taktisch intelligent. Für Tottenham ist das offensichtlich reizvoll. Für Liverpool sollte es ebenfalls ein Warnsignal sein. Einen Spieler nach einer schwachen Saison zu verkaufen, kann nachvollziehbar sein, doch ihn mitten in einem größeren offensiven Umbruch abzugeben, birgt das Risiko, dass aus kurzfristigem Frust langfristige Reue wird.
Soccer News berichtet, Spurs „beabsichtigen, in der kommenden Zeit zu versuchen, den Niederländer von Liverpool loszueisen“, und ergänzt, dass auch Vereine aus England, Spanien und Deutschland interessiert sind. Dieses Maß an Aufmerksamkeit deutet darauf hin, dass der Markt noch immer etwas sieht, das Liverpool-Anhänger in einer düsteren Saison vielleicht aus den Augen verloren haben.
Iraolas erste Aufgabe ist nicht einfach nur, einzukaufen. Es geht darum, zu urteilen. Gakpo mag nicht unverkäuflich sein, aber ohne klaren Plan sollte er auch nicht als verzichtbar behandelt werden. Wenn Liverpool ihn verkauft, braucht der Klub Ersatz mit Tempo, Toren, Pressingstärke und Positionsdisziplin. Wenn sie ihn behalten, muss Iraola seine Rolle schnell festlegen.
Gakpos Zukunft fühlt sich inzwischen wie ein Test für Liverpools grundsätzliche Denkweise an. Schaffen sie mit Plan Platz, oder reagieren sie nur auf eine enttäuschende Saison? Tottenham wird auf Letzteres hoffen. Liverpool muss beweisen, dass es nicht so ist.
Aus Sicht eines Liverpool-Fans wirkt die Gakpo-Situation komplizierter, als einfach zu sagen, er sollte bleiben oder gehen. Seine Form hat klar nachgelassen, und die Anhänger haben jedes Recht, mehr von einem Angreifer zu erwarten, der eigentlich in seine besten Jahre kommen sollte. Doch der Kontext ist wichtig.
Gakpo wurde oft zu häufig herumgeschoben. Eine Woche linker Flügel, dann Mittelstürmer, danach eine tiefere Rolle. Das kann einen Spieler passiv wirken lassen, obwohl das eigentliche Problem Unsicherheit ist. Er ist nicht Salah, er ist nicht Luis Diaz, und er ist keine klassische Nummer Neun. Er braucht Abläufe, Läufe seiner Mitspieler und eine Mannschaft, die weiß, wie sie Räume um ihn herum schafft.
Deshalb ist Iraolas Ankunft so wichtig. Wenn der neue Cheftrainer Gakpo als klar definierten linken Angreifer sieht, der den Strafraum attackieren, das Spiel verbinden und intelligent pressen kann, dann ist da noch immer ein Spieler, den man behalten sollte. Wenn er ihn als Kaderspieler mit ordentlichem Wiederverkaufswert sieht, dann könnte Liverpool zuhören.
Die Sorge ist Tottenham. Robertson an Spurs zu verlieren, war emotional schon schlimm genug. Zu sehen, wie Gakpo sich dort neu findet, würde schmerzen. Liverpool hat in der Offensive bereits zu viel Sicherheit verloren. Einen weiteren Angreifer ohne ernsthaften Ersatz in der Hinterhand zu verkaufen, würde fahrlässig wirken.
Gakpo sollte nicht vor Kritik geschützt sein, aber er sollte auch nicht zum Sündenbock werden. Liverpools Angriff ist als Kollektiv gescheitert. Iraola muss entscheiden, ob Gakpo Teil des Problems war oder ein Spieler, der davon beschädigt wurde.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































