Anfield Index
·10. August 2026
Bericht: Liverpool zieht 47-Mio.-Pfund-Option für Neuzugang wohl nicht

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·10. August 2026

Ronald Araújo absolvierte am Sonntag den Beginn seines Medizinchecks bei Liverpool, während der Klub einem Leihgeschäft für den Innenverteidiger des FC Barcelona näherkam, berichtet The Times.
Die Vereinbarung enthält eine Option, Araújo für 47 Mio. Pfund fest zu verpflichten, statt einer Kaufpflicht. Das gibt Liverpool über die kommende Saison hinaus Flexibilität und löst zugleich ein deutlich akutereres Problem für Andoni Iraola.
Araújo, 27, wird nicht als definitive langfristige Lösung in der Innenverteidigung angesehen. Stattdessen bietet seine Ankunft erfahrene Absicherung in einem Moment, in dem Liverpools Defensivressourcen bis an die Belastungsgrenze strapaziert wurden.
Virgil van Dijk ist derzeit der einzige anerkannte erfahrene Innenverteidiger, der Iraola zur Verfügung steht, nachdem er gegen Monaco an der Anfield Road seinen ersten Einsatz der Vorbereitung absolviert hatte.
Joe Gomez, Giovanni Leoni und Jérémy Jacquet fehlen allesamt, sodass Liverpool vor der Aussicht steht, seine Premier-League-Saison im St James’ Park mit einer improvisierten Partnerschaft zu beginnen, falls sich die Situation nicht schnell ändert.
Araújo könnte daher genau in dem Moment kommen, in dem Liverpool ihn am dringendsten braucht.

Foto: IMAGO
Jacquet soll diese Woche ins Training zurückkehren, doch der französische U21-Nationalspieler hat in keinem der vier Testspiele Liverpools in der Vorbereitung mitgewirkt. Seine vorige Saison bei Rennes wurde im Februar durch eine Schulterverletzung vorzeitig beendet, bevor er sich im März einer Operation unterzog.
Selbst wenn Jacquet im letzten Testspiel Liverpools gegen Como zum Einsatz kommen kann, wäre es ein erhebliches Risiko, ihn gegen Newcastle neben Van Dijk aufzustellen.
Das macht Araújo zu einem naheliegenden Kandidaten, falls seine Leihe abgeschlossen wird und er sich als ausreichend fit erweist.
Wataru Endo ist eine weitere Option. Der Mittelfeldspieler beendete die Niederlage gegen Monaco in der Innenverteidigung neben Luke Chambers, nachdem er zur Halbzeit den 18-jährigen Ifeanyi Ndukwe ersetzt hatte.
Ndukwe, eine Sommerverpflichtung für 2,6 Mio. Pfund von Austria Wien, hat in der Vorbereitung mit seinem Spielverständnis und seiner Ruhe beeindruckt. Derzeit erfüllt er jedoch nicht die Voraussetzungen für eine Arbeitserlaubnis, und Liverpool dürfte einem Leihwechsel zustimmen, wobei Portugal als mögliches Ziel genannt wird.
Die Auswahlmöglichkeiten für Iraola sind daher begrenzter, als die Zahl der bei Liverpool unter Vertrag stehenden Verteidiger vermuten lässt.
Das Personal ist nur ein Teil des Problems.
Liverpools 2:3-Niederlage gegen Monaco war eine weitere Erinnerung an ein Problem, das in der vergangenen Saison erheblichen Schaden angerichtet hatte. Paris Brunner erzielte in der 88. Minute per Eckball den Siegtreffer der Gäste, stieg am höchsten und köpfte ein, während Liverpool erneut Probleme hatte, eine Standardsituation zu verteidigen.
Zuvor waren bereits zwei Gegentore nach Einwürfen gegen Leeds gefallen, darunter eines, bei dem Dominic Calvert-Lewin am langen Pfosten profitierte.
Liverpool kassierte in der vergangenen Premier-League-Saison 20 Tore nach Standardsituationen ohne Elfmeter — gemeinsam mit Crystal Palace und Bournemouth der Höchstwert der Liga.
Diese Statistik hat zusätzliche Aussagekraft, weil Bournemouth vor seinem Wechsel zu Liverpool von Iraola trainiert wurde.
Die Verbesserung von Liverpools Organisation in solchen Situationen wurde den Assistenten Tommy Elphick und Shaun Cooper anvertraut, die mit Lewis Mahoney zusammenarbeiten, der aus dem vorherigen Trainerstab geblieben ist.
Es gibt offensichtlich einiges zu tun.
Iraola bezeichnete sein erstes Spiel an der Anfield Road zunächst als „wunderschön“, bevor er einräumte, dass es „frustrierend“ geworden sei — und die Art von Monacos Siegtreffer zeigte warum.
Die Rückkehr von Van Dijk sollte mehr Autorität bringen, während die spätere Rückkehr von Liverpools anderen Innenverteidigern Konkurrenz schaffen und dem Trainerstab ermöglichen wird, eingespieltere Kombinationen zu etablieren. Doch strukturelle Probleme lassen sich nicht einfach dadurch lösen, dass erfahrene Spieler in die Mannschaft gestellt werden.
Araújos möglicher Wechsel sollte deshalb aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.
In den ersten Wochen der Saison braucht Liverpool einen weiteren erfahrenen Innenverteidiger. Araújo bringt Erfahrung beim FC Barcelona, internationales Renommee mit Uruguay, körperliche Stärke und die Athletik mit, die nötig ist, um aggressiv zu verteidigen.
Darüber hinaus kann Liverpool bewerten, ob er es verdient, Teil der längerfristigen Pläne zu werden.
Die Option über 47 Mio. Pfund ist wichtig, weil sie den Klub nicht zu einer erheblichen Ablösesumme verpflichtet, bevor Araújo gezeigt hat, wie gut er zu Iraolas Fußball passt und wie verlässlich er verfügbar bleiben kann.
Liverpool wird außerdem Zeit haben, Leoni und Jacquet zu bewerten, zwei jüngere Innenverteidiger, deren Entwicklung künftige Transferentscheidungen beeinflussen könnte.
Im Moment ist die Frage allerdings deutlich einfacher.
Wer spielt im St James’ Park neben Van Dijk?
Endo kann aushelfen. Jacquet könnte seine Rückkehr womöglich beschleunigen. Chambers bietet eine weitere Notfalllösung. Doch keiner bringt die Kombination aus Erfahrung als Innenverteidiger auf hohem Niveau und dem körperlichen Profil mit, die Araújo liefern würde.
Liverpools Vorstoß für den Verteidiger des FC Barcelona mag eher als vorübergehende Reaktion auf eine heikle Situation gedacht gewesen sein als als Beginn eines 47-Mio.-Pfund-Masterplans.
Da Newcastle näher rückt und Van Dijk derzeit unter Liverpools etablierten Innenverteidigern allein dasteht, könnte diese vorübergehende Lösung jedoch erstaunlich schnell wichtig werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































