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·29. Juni 2026

Bericht: Mega-Transfer rückt näher – Diomande mit neuem Klub einig

Artikelbild:Bericht: Mega-Transfer rückt näher – Diomande mit neuem Klub einig

Der Champions-League-Sieger aus Frankreich baggerte bereits seit Monaten an Yan Diomande und scheint nun das Rennen gemacht zu haben. Laut übereinstimmenden Berichten von RMC Sport, Sky und The Athletic herrscht zwischen der Spielerseite und PSG bereits eine vollständige Einigung.

PSG sticht den FC Liverpool aus

In Paris würde den 19-jährigen Linksaußen ein langfristiger Fünfjahresvertrag bis zum Sommer 2031 erwarten. Diomande selbst schwärmte zuletzt in französischen Medien von seinem potenziellen neuen Arbeitgeber: "Das ist ein Verein, den ich schon seit meiner Kindheit liebe. Es ist eine Mannschaft, die ich als Fußballfan bewundere." Ein anderer europäischer Schwergewichts-Klub schaut derweil in die Röhre: Der FC Liverpool hatte sich ebenfalls intensiv um den Nationalspieler der Elfenbeinküste bemüht und sogar ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro in Leipzig hinterlegt. Nach der klaren Absage der Sachsen und Diomandes Entscheidung pro Paris haben sich die Reds nun aus dem Poker zurückgezogen und werden dem Vernehmen nach kein weiteres Angebot mehr abgeben.


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Leipzig fordert eine neue Rekordablöse

Obwohl sich Diomande mit PSG einig ist, steht der Transfer noch lange nicht vor dem Abschluss. Der Vertrag des Flügelflitzers bei RB Leipzig läuft noch bis 2030 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Die Sachsen würden ihren "Rookie der Saison 2025/26" am liebsten halten und arbeiten im Hintergrund sogar an einer Vertragsverlängerung zu deutlich verbesserten Bezügen. Bereits im April machte RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff unmissverständlich klar: "Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler nicht verkaufen. Egal, welcher Preis da aufgerufen wird.“ Inzwischen stehen Mintzlaff und PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi laut Berichten jedoch in direktem Kontakt. Das Verhältnis der beiden Bosse gilt als hervorragend. Klar ist aber: Wenn Leipzig seinen Top-Star nach nur einem Jahr wieder ziehen lässt, muss eine absolute Rekordsumme fließen. Im Raum steht eine astronomische Forderung von 130 Millionen Euro. Damit würde Diomande den bisherigen Leipziger Rekordabgang Josko Gvardiol - für 90 Millionen Euro zu ManCity - deutlich pulverisieren.

Kometenhafter Aufstieg in Rekordzeit

Dass PSG bereit ist, für den Flügelspieler derart tief in die Tasche zu greifen, liegt an seiner atemberaubenden Entwicklung. Nach seinem Wechsel vom spanischen Zweitligisten CD Leganés für 20 Millionen Euro schlug Diomande in der Bundesliga auf Anhieb voll ein und steigerte seinen Marktwert innerhalb eines Jahres von 1,5 auf unfassbare 90 Millionen Euro – der weltweit stärkste Anstieg der abgelaufenen Spielzeit.Diese beeindruckende Entwicklung spiegelt sich auch in seinen herausragenden Leistungsdaten der Saison 2025/26 wider. In der Fußball-Bundesliga kam der Offensivmann auf 33 Einsätze, in denen er starke zwölf Tore erzielte und acht weitere Treffer auflegte. Auch im DFB-Pokal bewies er mit einem Tor und zwei Assists in lediglich drei Partien seine enorme Gefährlichkeit. Auf internationaler Bühne sammelte Diomande zudem beim Afrika-Cup 2025 in fünf Spielen einen Treffer und steuerte bei der laufenden FIFA Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppenphase in drei Einsätzen bereits eine Vorlage bei. Bevor die Transfer-Saga jedoch in die entscheidende Phase auf Klubebene geht, gilt Diomandes voller Fokus der Weltmeisterschaft. Am morgigen Dienstag trifft er mit der Elfenbeinküste im Sechzehntelfinale in Dallas auf Norwegen.

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