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·6. April 2026
Bericht: So sieht Schalkes Gehalts-Modell im Aufstiegsfall aus

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·6. April 2026

Auch wenn sich der FC Schalke mit dem 1:0-Heimsieg über den Karlsruher SC am Sonntag einen wichtigen Dreier sichern konnte, so bleibt das Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga äußerst eng und spannend.
Insbesondere für den Tabellenführer aus Gelsenkirchen, der bei sechs offenen Spieltagen immerhin fünf Punkte an Vorsprung auf Platz vier hat, bedeutet das eines: Es muss sicherheitshalber zweigleisig und somit auch für eine Saison in der Bundesliga geplant werden. Und dabei geht es nicht nur um mögliche Verkäufe und Neuzugänge, sondern auch um eine Anpassung des Gehalt-Modells.
Allerdings ist es beim S04 nicht mehr so, dass sich das Gehalt nur der Ligazugehörigkeit wegen automatisch um einen gewissen Anteil erhöht. Wie die Bild berichtet, steht beim neuen Modell eine sogenannte Einsatz-Staffelung im Fokus. Kurzum: Je mehr Einsätze ein einzelner Spieler zu verzeichnen hat, desto stärker steigt auch das Gehalt.
Ein Einsatz umfasst demnach mindestens 45 Minuten Spielzeit. Damit aber auch wichtige Einwechselspieler nicht leer ausgehen, werden etwa spätere Joker-Einsätze als halbe Einsätze gewertet. Dazu gibt es dann vier Kategorien: 10 bis 15,5 Einsätze, 16 bis 19,5 Einsätze, 20 bis 24,5 Einsätze sowie 25 und aufwärts. Die jeweiligen Gehaltserhöhungen sind je nach Kategorie bereits ausverhandelt und dazu auch individuell geregelt. Immerhin kann beispielsweise ein Spitzenverdiener nicht mehr allzu viel erhöhen. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch deutlich niedrigere Grundgehälter, bei denen die prozentualen Sprünge dann aber größer ausfallen können.
Die Bild hat etwa ein Beispiel ausgerechnet: Es gibt durch diese Regelung manche Spieler, mit tendenziell niedrigerem Grundgehalt, die aber bei einer Stammspieler-Rolle (mit mindestens 25 Einsätzen - Kategorie vier) in der Bundesliga ihr Salär fast verdoppeln können.
Diese auf den ersten Blick vielleicht komplizierte Regelung soll verhindern, dass Spieler auch dann hohe Sprünge im Gehalt machen können, obwohl sie so gut wie keine Rolle spielen. Das wäre insbesondere bei Akteuren teuer, die ein hohes Grundgehalt beziehen, aber so gut wie gar nicht aufspielen. Auf diese Weise sollen also überdurchschnittlich teure Bankwärmer vermieden werden.









































