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·23. Juni 2026
Bericht: Werder muss Ablöse-Vorstellungen bei Coulibaly runterschrauben

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·23. Juni 2026

Schon früh in diesem Sommer wurde Karim Coulibaly als heißer Abschiedskandidat des SV Werder Bremen gehandelt – eine Ablöse von jenseits 40 Millionen Euro wurde zwischenzeitlich gehandelt. Doch wie es scheint, war dieser Betrag deutlich zu hoch gegriffen.
Laut Angaben der Bild ist in der Personalie derzeit kaum Bewegung drin, weshalb 40 Millionen Euro oder mehr wahrscheinlich nicht zu erzielen seien. Stattdessen, so das Boulevardblatt weiter, scheinen 30 oder 35 Millionen Euro (beispielsweise dank einer Weiterverkaufsbeteiligung) das höchste der Gefühle zu sein. Was natürlich immer noch riesige Einnahmen für die Grünweißen und den vereinseigenen Rekordabgang bedeuten würde.
Dass die Ablöse wahrscheinlich nicht so hoch ausfallen wird wie zunächst spekuliert, hat laut Bild-Angaben verschiedene Gründe. Zum einen war die Rückrunde des Youngsters nicht ganz so überragend wie die Hinrunde, woran auch Verletzungsprobleme nicht unschuldig waren. Zum anderen könnte das Werben der US-Agentur Roc Nation für Irritationen bei den Interessenten gesorgt haben.
Die Bild führt aus, dass Insider mehr Aktivität ab Mitte Juli erwarten. Dann ist die Weltmeisterschaft vorbei und die Topklubs werden auf dem Transfermarkt reger. Bedeutet: Zum Trainingsstart wird Coulibaly definitiv noch in Bremen aufschlagen.
SVW-Boss Clemens Fritz sagte zur Bild hinsichtlich Coulibalys Zukunft: "Karim soll die Zeit nutzen, um sich zu erholen. Auf ihn ist viel eingeprasselt. Wichtig ist es, mental zu entspannen und zu reflektieren. Der Transfermarkt ist noch zweieinhalb Monate offen. Da kann noch viel passieren."
Mit Mio Backhaus, der für insgesamt 15 Millionen Euro zum SC Freiburg gewechselt ist, hat Werder bereits einen prominenten Verkauf in diesem Sommer zu verzeichnen.
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