"Beschissene erste Halbzeit": Wimmer schimpft über "Naivität" | OneFootball

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·16. Januar 2026

"Beschissene erste Halbzeit": Wimmer schimpft über "Naivität"

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Beim Rückrundenauftakt gegen Ingolstadt konnte Jahn Regensburg nicht an den starken Endspurt der Hinrunde anknüpfen und kassierte eine deutliche 0:3-Niederlage. Dass die Pleite trotz ausgeglichener Spielanteile so klar ausfiel, machte Trainer Michael Wimmer vor allem an einer "beschissenen ersten Halbzeit" fest.

"Das war nicht ausreichend"

Er war mächtig sauer, Trainer Michael Wimmer, als er nach Spielende zum Interview mit "MagentaSport" kam. Kein Wunder, schließlich hatte er sich den Auftakt ins neue Jahr ganz anders vorgestellt. Warum dieser misslungen ist, dafür hatte der 45-Jährige eine einfache Erklärung parat: "Weil wir in der ersten Halbzeit nicht das gemacht haben, was wir eigentlich wollten. So wie wir aufgetreten sind, von der Leidenschaft, vom Zweikampfverhalten und vom Engagement war nicht ausreichend. Das war eine beschissene erste Halbzeit", fand Wimmer klare Worte. Ein Doppelschlag binnen drei Minuten brachte den Jahn auf die Verliererstraße (20. / 23.), wobei die Regensburger bei beiden Gegentreffern kräftig mithalfen.


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Beim 0:1 ließ sich der SSV von einem Freistoß überrumpeln, das 0:2 resultierte wiederum aus einem Ballverlust von Seidel im eigenen Strafraum. "Wir schießen uns die Tore selber rein", ärgerte sich Wimmer und sprach von einem "naiven" Abwehrverhalten. "Das müssen wir schnellstmöglich wieder abstellen, denn so kann es nicht gehen. Nach der guten Vorbereitung dachten wir wahrscheinlich, dass es alles von selbst geht." Doch dem war nicht so.

Wimmer will Spiel "knallhart" analysieren

Gleichwohl sei nicht alles schlecht gewesen. "Zwischen der 60. und 75. Minute habe ich das gesehen, was ich in so einem Spiel erwarte. Da waren wir da, waren im Gegenpressing und waren aggressiv." Jedoch fehlte die letzte Durchschlagskraft. Da half es auch nichts, dass der Jahn genauso viele Torschüsse abgab wie Ingolstadt und sogar mehr Ballbesitz hatte. Unter dem Strich stand ein "gebrauchter Tag", den Wimmer nun "knallhart" analysieren will. "Wir sind noch nicht so weit, wie alle dachten. Es geht knallhart um den Klassenerhalt, und das muss man einfach eindeutig ansprechen und so müssen wir auch spielen."

Noel Eichinger konnte sich die insgesamt schwache Leistung indes nicht erklären: "Wir waren eigentlich voll fokussiert, haben uns super aufgewärmt und waren gut vorbereitet. Manchmal ist es schwer zu sagen, woran es liegt." Am Ende sei es eine Mischung aus zu vielen Fehlern und fehlender Klarheit gewesen. "Wir müssen nach vorne blicken und es besser machen." Das dürfte gegen den MSV Duisburg am nächsten Samstag nicht so leicht werden, zumal Benedikt Bauer nach seiner fünften gelben Karte gesperrt fehlen wird.

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