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·8. Juli 2026
Beschwerde zurückgewiesen: DFB bestätigt 1860-Abstieg

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Es bleibt beim Zwangsabstieg für den TSV 1860 München. Eine Verwaltungsbeschwerde der Löwen gegen die Verweigerung der Zulassung zur kommenden Drittliga-Saison wies das DFB-Bundesgericht am Mittwoch wie erwartet als unbegründet zurück und bestätigte damit die Entscheidung der Fachgruppe Spielbetriebe.
2,3 Millionen Euro! Diese Summe hätten die Löwen bis zum 3. Juni gegenüber dem DFB nachweisen müssen. Weil sich der e.V. jedoch nicht mit Investor Hasan Ismaik einig wurde, blieb die Zahlung aus, sodass 1860 die Zulassungsbedingungen nicht erfüllte und entsprechend keine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison erhielt. Ismaik hatte anschließend erklärt, dass die benötigte Summe auf dem Konto der von ihm verwalteten Merchandising GmbH bereitgestanden haben soll. Problem jedoch: Der notwendige Nachweis darüber war dem DFB nicht vorgelegt worden. Entsprechend erhielten die Löwen keine Zulassung, woraufhin der TSV Havelse als erster Absteiger in der 3. Liga verblieb.
"Die Münchner hatten im Zulassungsverfahren eine gestellte wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt. Die erforderlichen Sicherheiten und Nachweise waren bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht beim DFB eingegangen. Die Fachgruppe Spielbetriebe hatte daher, nachdem die Fachgruppe Zulassungsbeschwerden die Nichterfüllung der Bedingung festgestellt hatte, entschieden, dem TSV 1860 keine Zulassung zu erteilen", teilte der DFB mit. "Die anschließende Verwaltungsbeschwerde des TSV 1860 gegen den Bescheid hat das Bundesgericht nun geprüft und im schriftlichen Verfahren als unbegründet zurückgewiesen. Damit wurde die Entscheidung der Fachgruppe Spielbetriebe bestätigt."
Auf DFB-Ebene war das Bundesgericht bereits die letzte Instanz, allerdings könnten die Löwen noch vor das Ständige Schiedsgericht ziehen. Die Erfolgsaussichten dürften allerdings ähnlich gering sein. Doch ohnehin wurde die Beschwerde gegen den Zwangsabstieg vor allem deswegen eingelegt, um im Hinblick auf die Insolvenz belegen zu können, alles unternommen zu haben, um den Klub zu retten. Statt in der 3. Liga werden die Löwen in der kommenden Saison nun – wie bereits nach dem Zwangsabstieg 2017 – aber in der Regionalliga antreten. Das Spielrecht ist von der insolventen KGaA inzwischen wieder auf den e.V. übergegangen. Viele Fragen – sowohl sportlicher als auch finanzieller Natur – sind allerdings noch offen.
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