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·19. Juni 2026
Besiktas buhlt um Bayerns Keeper Nügel – Sazdagi vor Abflug

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Die Vereinsführung von Besiktas drückt auf dem Transfermarkt aufs Tempo, um dem neuen Cheftrainern Vincenzo Italiano eine schlagkräftige Truppe für die anstehende Pflichtspielsaison zu präsentieren. Bei den Schwarz-Weißen laufen die Kaderplanungen hinter den Kulissen mit Nachdruck, wobei insbesondere eine neue Nummer eins oberste Priorität genießt. Der Fokus der Istanbuler Verantwortlichen hat sich dabei fest auf die Bundesliga gerichtet. Allerdings gestalten sich die Verhandlungen mit den beteiligten Parteien in finanzieller sowie sportlicher Hinsicht als äußerst kompliziert, während parallel dazu der erste prominente Abgang im aktuellen Spielerkader beschlossene Sache zu sein scheint.
Das absolute Wunschziel für die Torwartposition ist der deutsche Schlussmann Alexander Nübel. Die Verantwortlichen des Istanbuler Traditionsklubs haben bereits konkrete Gespräche mit dem FC Bayern München sowie der Spielerseite aufgenommen, um die Machbarkeit eines Wechsels auszuloten. Der deutsche Rekordmeister zeigt sich in den Verhandlungen jedoch gewohnt hartnäckig und pocht auf eine adäquate finanzielle Entschädigung für den 29-jährigen Keeper, dessen Transferrechte fest an die Münchner gebunden sind.
Informationen von Sky Sports zufolge fordern die Münchner eine stolze Summe für den Schlussmann. Der deutsche Spitzenverein verlangt von Besiktas eine Ablösesumme von über zehn Millionen Euro und signalisiert keinerlei Bereitschaft, diese finanzielle Untergrenze im Laufe der Verhandlungen zu unterschreiten. Neben der beachtlichen Ablöseforderung erschwert ein weiterer Aspekt den potenziellen Deal. Der Torhüter selbst räumt einem Wechsel an den Bosporus zum jetzigen Zeitpunkt keine vorrangige Priorität ein, da ihm wohl noch andere sportliche Optionen vorliegen, was ein baldiges Übereinkommen ins Stocken geraten lässt.
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Während auf der Zugangsseite noch intensiv gepokert wird, herrscht bei den potenziellen Abgängen unter dem neuen technischen Direktor bereits absolute Klarheit. Vincenzo Italiano bastelt akribisch an der personellen Strukturierung für die neue Spielzeit und greift dabei mit harter Hand durch. Ein prominenter Name, der in den Planungen des italienischen Fußballlehrers überhaupt keine Rolle mehr spielt, wechselte erst im vergangenen Sommer unter ganz anderen Vorzeichen nach Istanbul.
Einem Bericht der Tageszeitung Sabah zufolge hat der neue Coach beschlossen, die Zusammenarbeit mit Gökhan Sazdagi nicht weiter fortzusetzen. Der erfahrene Rechtsverteidiger war im letzten Sommer in den finalen Tagen der Transferperiode auf ausdrücklichen Wunsch des damaligen Trainers Sergen Yalcin verpflichtet worden, bei dem er als absoluter favorisierter Spieler galt. Unter der Führung des neuen Trainerstabs hat das Kader-Ticket des Defensivspielers jedoch keine Gültigkeit mehr. Obwohl der Akteur noch einen laufenden Kontrakt über 1+1 Jahre besitzt, stehen die Zeichen nach einer enttäuschenden Bilanz von 21 Pflichtspielen und 1.665 Einsatzminuten ohne Torbeteiligung unmissverständlich auf Trennung. Ein Abschied dürfte reibungslos über die Bühne gehen, da bereits drei Trendyol Süper Lig-Klubs







































