Besiktas: Italiano sortiert zum Trainingsauftakt sieben Spieler aus – Özen: „Sind uns mit drei Spieler einig“ | OneFootball

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·30. Juni 2026

Besiktas: Italiano sortiert zum Trainingsauftakt sieben Spieler aus – Özen: „Sind uns mit drei Spieler einig“

Artikelbild:Besiktas: Italiano sortiert zum Trainingsauftakt sieben Spieler aus – Özen: „Sind uns mit drei Spieler einig“

Die neue Ära am Bosporus hat mit einem Paukenschlag begonnen. Beim Istanbuler Traditionsverein Besiktas ist der offizielle Startschuss für die Vorbereitung auf die mit Spannung erwartete Saison 2026/27 gefallen. Unter der Regie des neuen italienischen Cheftrainers Vincenzo Italiano absolvierte die Mannschaft ihre allererste Übungseinheit auf dem Rasen des modernen BJK Nevzat Demir Trainingszentrums. Das erste Ausrufezeichen setzte der Coach jedoch bereits vor dem Betreten des Grüns: Gleich sieben etablierte Profis fehlten beim kollektiven Schwitzen, da sie in den sportlichen Planungen des neuen Übungsleiters absolut keine Rolle mehr spielen. Wie der verlässliche Sender TRT Spor berichtet, handelt es sich bei den Aussortierten um Moatasem Al-Musrati, Jean Onana, Joao Mario, Elan Ricardo, Emrecan Uzunhan, Can Keles und Tayyip Talha Sanuc. Die Klubführung hat bereits reagiert und plant, sämtliche eingehenden Angebote für diese Akteure zeitnah zu prüfen, um Platz für frische Kräfte zu schaffen.

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Urlaubsströme nach der Weltmeisterschaft: Namhafte Stars stoßen verspätet zum Team

Neben den dauerhaft gestrichenen Akteuren verzeichnete der Trainerstab beim Auftakt noch weitere namhafte Abgänge auf Zeit, die aus unterschiedlichen Gründen fehlten.

Der Trainingsauftakt war personell noch stark durch das globale Großturnier beeinträchtigt. So fehlten die Nationalspieler Orkun Kökcü, Amir Murillo und Hyeon-gyu Oh, denen die Vereinsführung nach ihren Länderspieleinsätzen einen verlängerten Sonderurlaub gewährt hat. Das Defensiv-Trio um Wilfred Ndidi, Felix Uduokhai und Junior Olaitan wird dagegen bereits in den kommenden Tagen in Istanbul zurückerwartet, um voll in das Programm einzusteigen. Ebenfalls noch abwesend war Emmanuel Agbadou, der mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste erfolgreich das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft erreicht hatte und ebenfalls noch regeneriert. Vor dem Start der eigentlichen Arbeit bat Vincenzo Italiano seine verbliebenen Schützlinge zu einer kurzen, intensiven Ansprache auf dem Platz. Im Anschluss standen ausgiebige Laufübungen, präzises Passspiel sowie taktische Spielformen zur gezielten Balleroberung auf der Tagesordnung. Die Einheit wurde am Spielfeldrand aufmerksam von Fußballdirektor Önder Özen sowie Technik- und Scoutingdirektor Eduard Graf analysiert.

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Foto: IHA

Bratislava-Fahrplan fixiert: Die heiße Vorbereitungsphase startet im Juli

Der strategische Weg bis zu den ersten Pflichtspielen auf europäischer Bühne ist von den Verantwortlichen bereits lückenlos durchgetaktet worden.

Bereits am 1. Juli reist der gesamte Tross von Besiktas ins intensive Trainingslager nach Bratislava in der Slowakei. In der europäischen Metropole wird die Mannschaft rund 15 Tage verbringen, um über harte Athletik- und Taktikeinheiten die physischen Grundlagen zu legen. Zudem sind mehrere hochkarätige Testspiele geplant. Nach der Rückkehr an den Bosporus gilt der gesamte Fokus der Vorbereitung dem wichtigen Duell gegen den dänischen Vertreter FC Midtjylland in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League.

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Foto: IHA

Transferoffensive im Hintergrund: Önder Özen verkündet bevorstehende Abschlüsse

Parallel zu den harten Einheiten auf dem Rasen laufen die Verhandlungen hinter den Kulissen auf Hochtouren, wie der Sportdirektor am Rande des Platzes exklusiv bestätigte.

„Wir stehen bei drei Spielern kurz vor dem Abschluss. Mit zwei von ihnen haben wir bereits eine Einigung erzielt. Beim dritten haben wir uns mit dem Verein verständigt und warten nur noch auf die Zustimmung des Spielers“, gab Fußballdirektor Önder Özen einen tiefen Einblick in den aktuellen Verhandlungsstand. Allerdings betonte der Manager auch, dass das Großturnier in Nordamerika die Gespräche massiv erschwere. „Die Weltmeisterschaft erschwert die Verhandlungen. Viele Vereinsverantwortliche befinden sich derzeit in den USA, ebenso zahlreiche Spieler. Dadurch verzögern sich viele Entscheidungen. Mit einigen Spielern haben wir uns bereits früh geeinigt, doch bei manchen Vereinen gab es Eigentümer- oder Führungswechsel. Deshalb dauern die Gespräche länger“, bilanzierte der Funktionär die komplexe Situation auf dem internationalen Markt.

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Kaderbreite im Visier: Ein neuer Spieler kommt definitiv vor dem Abflug in die Slowakei

Nach dem Abschluss der ersten dringenden Transferphase soll das Starensemble der „Schwarzen Adler“ sukzessive weiter verstärkt und vergrößert werden.

„Im nächsten Schritt möchten wir die Mannschaft breiter aufstellen und zusätzliche Spieler verpflichten. Sollte sich später auch wirtschaftlich eine sinnvolle Gelegenheit ergeben, könnten wir sogar noch ein oder zwei weitere Transfers tätigen. Gleichzeitig beschäftigen wir uns natürlich auch mit möglichen Abgängen“, erklärte Önder Özen die langfristige Ausrichtung für den Sommer. Mindestens ein neuer Akteur soll definitiv noch vor oder spätestens während des Aufenthalts in Bratislava fest zum Kader stoßen.

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Dringender Appell an die Kurve: Geschlossenheit als Schlüssel zum sportlichen Erfolg

Zum Abschluss seiner Ausführungen richtete der Kaderplaner ein leidenschaftliches und unmissverständliches Wort an die riesige Anhängerschaft des Klubs.

„Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Fans. In den vergangenen Jahren gab es viele starke Persönlichkeiten, aber nicht immer den nötigen Zusammenhalt. Für die kommende Saison brauchen wir eine geschlossene Einheit“, forderte der Sportchef mit Nachdruck. Alle Beteiligten müssten nun an einem Strang ziehen, um die Konkurrenz in der Liga anzugreifen. „Spieler, Verantwortliche und Fans müssen gemeinsam in dieselbe Richtung blicken. Wir wollen nicht gegeneinander arbeiten, sondern gemeinsam gegen unsere Konkurrenten antreten. Nur so können wir erfolgreich sein“, lautete das deutliche Schlusswort des Direktors vor dem Start der neuen Spielzeit.

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