Besiktas-Legenden packen aus: Josef de Souza und Ricardo Quaresma träumen von einer Rückkehr in den Dolmabahce-Palast | OneFootball

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·4. Mai 2026

Besiktas-Legenden packen aus: Josef de Souza und Ricardo Quaresma träumen von einer Rückkehr in den Dolmabahce-Palast

Artikelbild:Besiktas-Legenden packen aus: Josef de Souza und Ricardo Quaresma träumen von einer Rückkehr in den Dolmabahce-Palast

Die Verbundenheit ehemaliger Stars zu Besiktas ist ungebrochen. Sowohl Josef de Souza als auch Ricardo Quaresma, beides Identifikationsfiguren des Klubs, haben sich in jüngsten Interviews zur aktuellen Lage des Vereins geäußert. Während der Brasilianer Josef de Souza Pläne für eine Rückkehr in die Türkei als Trainer schmiedet, richtete die portugiesische Ikone Ricardo Quaresma mahnende Worte an Präsident Serdal Adali. Die Botschaft ist eindeutig: Der Klub muss zu alter Stärke zurückfinden.

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Josef de Souza: „Sergen Yalcin ist wie ein Vater für mich“

In einem Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi blickte Josef de Souza emotional auf seine gemeinsame Zeit mit Trainer Sergen Yalcin zurück. Der 37-Jährige, der neben Besiktas auch für Fenerbahce und RAMS Basaksehir auflief, betonte den prägenden Einfluss des Coaches: „Ich vermisse Sergen Yalcin sehr. Er ist wie ein Vater für mich. Es hat mir geholfen, ein besserer Spieler zu werden.“ Mit Blick auf die erfolgreiche Saison 2020/2021, in der Besiktas sensationell das Double holte, schöpfte er Hoffnung für die Zukunft: „Niemand glaubte an uns, aber wir wurden Meister. Ich hoffe, dass die nächste Saison für Besiktas genauso sein wird.“ Sein Ziel ist klar definiert: Ab Juni beginnt er in Brasilien seine Ausbildung zum Trainer, um in etwa zwei bis drei Jahren in die Türkei zurückzukehren.

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Foto: IHA

Ricardo Quaresma fordert Kampfgeist

Auch Ricardo Quaresma meldete sich bei A Spor zu Wort und betonte seine enge Bindung zur Türkei, die er als seine „zweite Heimat“ bezeichnet. An Präsident Serdal Adali richtete er einen klaren Appell: „Ich möchte, dass er Besiktas zur Meisterschaft führt. Ich glaube, Besiktas ist im Moment ein wenig verloren. Ich denke, die Spieler müssen viel härter arbeiten. Sie müssen die Bedeutung des Klubs und den Wert des Wappens kennen, das sie tragen.“ Der Portugiese forderte zudem eine aggressive Transferstrategie mit „kriegerischen“ Spielern, die den Titelanspruch untermauern. Über seine eigene Verbindung zu den Fans sagte der Flügelspieler sichtlich bewegt: „Ich bin sehr stolz auf das, was ich für Besiktas getan habe. Diese Liebe wird mich bis ins Grab begleiten.“

Fokus auf das Pokalfinale

Beide Legenden eint der Wunsch nach kurzfristigen Erfolgen. Josef de Souza drückt dem Team für das Halbfinale im türkischen Pokal gegen TÜMOSAN Konyaspor fest die Daumen: „Ich möchte, dass sie das Finale erreichen und den Pokal gewinnen. Die Anhänger von Besiktas müssen endlich wieder glücklich sein.“ Ob als künftiger Trainer oder als ständiger Fan in der Ferne – die DNA der beiden Ex-Profis bleibt tief mit dem schwarz-weißen Klub verbunden. Ihre Aufrufe sollen den aktuellen Akteuren als Weckruf dienen, um in der nächsten Spielzeit wieder um die Krone der Trendyol Süper Lig mitzuspielen.

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